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Gesundheitssystem in der Krise

78 Prozent der Deutschen sind der Meinung, das Gesundheitssystem befinde sich in einer Krise. Obwohl 64 Prozent der Bundesbürger ihren Gesundheitszustand als gut bis sehr gut einstufen, ist ein deutliches Misstrauen gegenüber der Effektivität des Gesundheitssystems spürbar - 53 Prozent zweifeln daran, sich im Notfall auf staatliche Hilfe verlassen zu können, 56 Prozent glauben nicht, dass die staatlichen Leistungen besonders Bedürftige erreichen können.
 
Doch damit nicht genug: Ziegt man aus dem internationalen Vergleich Rückschlüsse über den Status des eigenen Gesundheitssystems, so steht Deutschland nach Polen, Mexiko, Argentinien und Russland als erstes westeuropäisches Land auf Platz 5 der Länder, die der staatlichen Gesundheitspolitik am kritischsten gegenüber stehen. Weltweit ist sich eine deutliche Mehrheit einig, dass Reformen in der Organisation der Gesundheitsversorgung wichtiger sind als eine Erhöhung der finanziellen Mittel. Während der vergangenen Jahrzehnte hat sich in zahlreichen Ländern die Rolle des Gesundheitssystems gewandelt. So setzt sich wohl die Erkenntnis durch, dass es nicht reicht, einfach Geld in Personal, Ausrüstung und medizinische Einrichtungen zu stecken. Vorbeugung ist das Stichwort - anstatt Krankheiten erst zu behandeln, wenn sie ausgebrochen sind, gilt es, diese schon im Vorfeld zu erkennen und das Bewusstsein jedes Einzelnen über den eigenen Gesundheitszustand zu stärken.
 
65 Prozent der Deutschen fordern jedoch, dass die Unterstützung Aufgabe des Staats bleibt. Nur in der Schweiz plädiert das Gros der Bevölkerung für private Versicherungen und mehr Eigeninitiative bei der Gesundheitsvorsorge.
Quelle: MWResearch; www.mwresearch.de

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