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Gezügelter Appetit in der Ernährungsindustrie

Der Konsolidierungsprozess in der deutschen Ernährungsindustrie wird durch ein schwieriges konjunkturelles Umfeld gebremst. Eine große Zahl von Unternehmen (41 Prozent) steht einer Akquisition grundsätzlich positiv gegenüber, verhält sich zunächst aber abwartend. Nur 22 Prozent der Unternehmen haben konkrete Übernahmepläne, die sie in den nächsten Monaten verwirklichen wollen. Eine Ausnahme stellen der Fleisch-, Milch- und Getränkesektor dar, da hier mit einer überdurchschnittlichen Fusionsaktivität gerechnet wird.
 
Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie Fusionen, Akquisitionen und Unternehmensverkäufe in der deutschen Ernährungsindustrie - Trends 2002/2003, die PwC und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) gemeinsam erstellt haben. Die Studie basiert auf einer breit angelegten Befragung von 144 Top-Managern aus der deutschen Ernährungsindustrie. Eine vergleichbare Befragung wurde bereits im Jahr 1998 durchgeführt.
 
Für das Management der deutschen Ernährungsindustrie sind die Konzentration auf Kernaktivitäten, die Vervollständigung des bestehenden Produktportfolios sowie geografische Ausbreitung die entscheidenden Motive für eine Akquisition. Dabei steht die Expansion im Heimatmarkt bei 67 Prozent der befragten Unternehmen an erster Stelle. 28 Prozent planen im Rahmen einer gesamteuropäischen Expansionsstrategie den Kauf von Unternehmen in Westeuropa (1998: 23 Prozent) und 25 Prozent wollen in Osteuropa investieren (1998: 20 Prozent).
Quelle: Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Dr. Sabine Eichner Lisboa

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