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Hautärzte sehen Probleme

71 Prozent der Hausärzte in Deutschland sehen in der geplanten Einführung der Aut-idem-Regelung für Arzneimittelverordnungen die Versorgungsqualität ihrer Patienten gefährdet. 21 Prozent der Befagten sehen insbesondere durch das häufige Wechseln der Präparatenamen verunsichte Patienten auf die Ärzteschaft zukommen. Als weiterer großer Nachteil wird von 18 Prozent der Befragten der mangelnde Informationsrückfluss an die Ärzte über das vom Apotheker an den Patienten abgegebene Präparat gesehen.
 
Die Ärzte befürchten weiterhin eine sinkende Therapieakzeptanz des Patienten durch ein unstetiges Abgabeverhalten der Apotheker. So geben 14 Prozent der befragten Ärzte an, dass sie eine schlechter werdende Mitarbeit ihrer Patienten bei der Therapieumsetzung erwarten. Im gleichen Umfang sieht der Arzt seine Therapiefreiheit durch diese geplante Regelung bedroht.
 
Jeder zweite Hausarzt (52 Prozent) hält die geplante Aut-idem-Regelung zur Reduzierung der Ausgaben im Gesundheitswesen für ungeeignet. Lediglich 23 Prozent der niedergelassenen Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten halten es für möglich, dass diese Regelung eine Reduzierung der Ausgaben im Gesundheitswesen zur Folge haben könnte. 51 Prozent der befragten Ärzte sehen in der geplanten Aut-idem-Regelung der Bundesregierung insgesamt keine Vorteile für das bundesdeutsche Gesundheitswesen.
 

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