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Homöopathie: Mediziner skeptisch

© jeger / PIXELIO 

 © jeger / PIXELIO

Die meisten Ärzte ziehen die Schulmedizin alternativen Heilmethoden vor. Für mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) spielt eine homöopathische Behandlung in ihrer Praxis eine geringe Rolle. Gut ein Drittel der Ärzte (34,3 Prozent) begründen diese Ablehnung mit wissenschaftlichen Zweifeln.
 
Mindestens zwei von fünf Ärzten (42,5 Prozent) bekunden, sich mit Homöopathie nicht auszukennen. Trotz der Zurückhaltung der Ärzte scheinen die Patienten von der alternativen Heilmethode zu profitieren. Mindestens vier von zehn Ärzten (43,9 Prozent), die Homöopathie anbieten, verzeichnen messbare Therapieerfolge. Fast ebenso viele (42,4 Prozent) gehen von einem subjektiven Nutzwert aus.
 
Mehr als die Hälfte der befragten Mediziner (55 Prozent) bietet die alternative Heilmethode grundsätzlich nie an, knapp ein Drittel (33 Prozent) nur gelegentlich. Lediglich gut einer von zehn Ärzten (12 Prozent) arbeitet häufig mit Homöopathie.

 
Die Zurückhaltung gegenüber homöopathischen Therapieansätzen hängt offenbar nicht mit negativen Erfahrungswerten zusammen. Verschwindende 2,5 Prozent geben an, damit konkret schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Gut ein Drittel der Befragten (34,3 Prozent) tut die Homöopathie als unwissenschaftlich ab. Für mehr als vier von zehn Ärzten (42,5 Prozent) ist es offenkundig nicht erstrebenswert sich mit der Thematik auseinander zu setzen. Sie bieten Homöopathie aus Desinteresse nicht an - 'weil sie sich damit nicht auskennen'.
 
Aller schulmedizinischen Skepsis zum Trotz: 37,3 Prozent der befragten Mediziner haben die Homöopathie in ihrem Leistungskatalog, weil die Patienten danach explizit fragen. Immerhin 23,5 Prozent der homöopathiewilligen Mediziner sind von der Lehre Samuel Hahnemanns wirklich überzeugt, und mehr als ein Viertel (26,8 Prozent) hat bei bestimmten Krankheitsbildern gute Erfahrungen damit gemacht.
 
So das Ergebnis des monatlich erhobenen CGM GesundheitsMONITORs, einer repräsentativen Umfrage unter 440 zufällig ausgewählten Hausärzten, Kinderärzten und Gynäkologen der CompuGroup Medical, der Rhein-Zeitung und der Medical Tribune aus dem August.
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