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In Rente aber trotzdem arbeiten

© Hans-Jürgen Steglich / PIXELIO 

 © Hans-Jürgen Steglich / PIXELIO

Rund vier von zehn Männern wollen auch als Renter arbeiten, bei den Frauen sind es 27 Prozent. Sinkende Leistungen der Renten- und Krankenversicherung bei gleichzeitig steigenden Abgaben - die Deutschen machen sich keine Illusionen darüber, dass es der eigenen Generation im Alter schlechter gehen wird als den jetzigen Rentnern. Neun von zehn Bundesbürgern sind überzeugt, Konsumverzicht üben zu müssen, um im Ruhestand über die Runden zu kommen. Jeder Dritte fürchtet sich vor Altersarmut.
 
Rund drei Viertel der Befragten gehen nicht mehr davon aus, dass ihnen die gesetzliche Rente im Alter einen angemessenen Lebensstandard sichern wird. Vor allem die Generation der unter 30-Jährigen rechnet mit deutlich geringeren Sozialleistungen. Rund 37 Prozent der Bundesbürger erwarten, dass sie im Alter auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen sein werden.
 
Insgesamt nehmen die Bundesbürger die Risiken des Alters intensiver wahr als früher, weil sie sich bewusster mit dem Thema Pflege befassen. Und stärker als in der Vergangenheit sehen sie auch die Verantwortung für den Pflegefall bei sich selbst. Ihr Ziel ist es vor allem, Angehörige finanziell nicht zu belasten. Die Deutschen gehen aber sogar noch weiter: 70 Prozent der Frauen und 80 Prozent der Männer streben danach, im Alter ihrer eigenen Familie finanziell unter die Arme zu greifen - so wie sie es heute von ihren Eltern erfahren. Denn sie wissen: Auch ihre Kinder werden aufgrund der demografischen Entwicklung deutlich stärker belastet sein.
 
Dies ergab die Studie "Kundenkompass Selbstbestimmung im Alter" der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut auf der Basis zweier repräsentativer Bürgerbefragungen. Die Marktforschungsinstitute Cobus (Januar 2010) und Forsa (Mai und Juni 2010) befragten dafür telefonisch 1.000 Bundesbürger über 18 Jahre.
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