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In den Köpfen der Deutschen lebt noch die D-Mark

Nur bei knapp 18 Prozent der Deutschen hat der Euro die D-Mark auch im Kopf vollkommen ersetzt. 82 Prozent rechnen zumindest noch gelegentlich im Kopf die Euro-Beträge um; knapp 38 Prozent tun dies sogar immer, wenn sie etwas kaufen.
 
Unabhängig scheint dabei, ob die neue Währung grundsätzlich gefällt oder nicht, denn auch von denen, die den Euro inzwischen mit sehr gut oder gut bewerten, vollziehen 68 Prozent noch immer zumindest ab und zu die Umrechnung noch im Kopf. Ebenso wenig lassen sich größere Unterschiede aus unterschiedlicher Schulbildung heraus erkennen. Bei den Einkommensklassen zeigt sich eine leichte Tendenz: je höher das Einkommen, desto seltener wird umgerechnet. Auch bei den Jüngeren reduziert sich die Zahl derer, die im Geist noch die D-Mark benutzen, auf 74 Prozent. Die über 55jährigen rechnen dagegen noch zu 88 Prozent um.
 
Vor allem bei größeren Anschaffungen wird noch der dem Euro entsprechende DM-Betrag zugrunde gelegt (78 %), auch für Geldbeträge ab 50 Euro (72 %), Lebensmittel (68%), Discounter (61%) und Benzin (62%) gilt zumindest im Kopf noch zeitweilig der alte Kurs, während bei Kultur (47%) und Kinokarten (38%) die wenigsten noch umrechnen.
 
Quelle: Ipsos Deutschland; hennig@ipsos.de

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