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Internet: Weniger attraktiv als erwartet

Was auf den ersten Blick als prognostizierter Erfolg in Sachen Internet aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick als nicht ganz so glänzend. Zwar werden Informations- und Dienstleistungsangebote im Internet von immer mehr Menschen in Deutschland genutzt. Bis Mai 2002 gibt es 26,7 Millionen deutsche Internet-Nutzer über 14 Jahren. Das sind rund drei Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Aber, was mit drei Millionen neuen Internet-Nutzern zunächst viel erscheint, liegt deutlich hinter den Erwartungen zurück: 2001 planten 10,4 Prozent der über 14-Jährigen die Anschaffung eines Internetzugangs. Weniger als die Hälfte von ihnen haben ihr Vorhaben auch in die Tat umgesetzt. Bis Mai 2002 ging der Anteil der Nutzungsplaner auf nur noch 8,2 Prozent zurück. Auch hier kann davon ausgegangen werden, dass sich nur ein Teil davon realisieren kann.
 
Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung (50,1 Prozent) nutzt das Medium Internet nach wie vor nicht und plant auch nicht seine Anschaffung. Gründe für die fehlende Internetnutzung sind vor allem die Kosten, die Technik, fehlende Anleitung und die wenig zielgruppenspezifische Aufbereitung von Inhalten.
 
War Berlin noch im vergangenen Jahr mit 45 Prozent die Hochburg der Internetnutzer, und ließ der hohe Anteil von Anschaffungsplanern starke Zuwächse erwarten, ist das Gegenteil eingetreten: Der Anteil der Nicht-Nutzer ist in Berlin um nahezu sechs Prozentpunkte gestiegen. Abgelöst wird die Bundeshauptstadt von der Finanzmetropole Frankfurt am Main, wo 53 Prozent online sind, gefolgt von Dresden und Stuttgart mit jeweils 51 Prozent sowie München mit 50 Prozent. Bei den Offliner-Städten führt Dortmund mit 58 Prozent die Top Ten an, gefolgt von Leipzig mit 56 Prozent und Essen mit 53 Prozent Offlinern.
 
E-Government zu forcieren, stößt bei den Bundesbürgern auf große Sympathien: Für 87 Prozent sind virtuelle Rathäuser von Städten und Gemeinden attraktiv bis sehr attraktiv.
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