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Investitionen und Standorterweiterung Deutschland bei Masterfoods

Der Tierfutter-Hersteller Masterfoods baut den Standort Deutschland aus. Rund 40.000 t Kapazität für Trockenfutter wandern von Ungarn nach Minden. Aufatmen in den Masterfoods-Werken Verden, Minden und der Viersener Süßwarenfabrik: Das Zittern der deutschlandweit 2.000 Mitarbeiter um die Arbeitsplätze im Zuge der europaweiten Restrukturierung des zum US-Konzern Mars Inc. gehörenden Unternehmens hat vorerst ein Ende. Trotz schwieriger Bedingungen am Tiernahrungsmarkt hat die Europa-Zentrale eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die den Erhalt der Produktion in Deutschland sichern.
 
In Verden entsteht ein europäisches Zentrum für Produktforschung. Allein die Investition in die Gebäude beläuft sich auf 3 Mio. Euro. Auch eine Versuchsfabrik für neue Geschmacksvarianten wird gebaut. Der Standort Minden produziert künftig ausschließlich Trockenfutter. Die Produktionskapazitäten werden um 40.000 t erweitert und aus dem ungarischen Masterfoods-Werk abgezogen. Gut 5 Mio. Euro will das Unternehmen dafür in Minden investieren. Die Masterfoods-Führung hat sich nicht allein vom Argument der Lohnkosten leiten lassen. Letztlich waren die Logistikkosten ausschlaggebend. In der Süßwarensparte wird ein Produktionsvolumen von 14.000 t aus Großbritannien nach Viersen verlagert. Aber es gibt einen Wermutstropfen: Die Masterfoods-Beschäftigten müssen Einkommensschmälerungen hinnehmen. Außerdem verlieren 100 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, davon ein Drittel in Viersen. Wie in der Lebensmittel Zeitung, Deutscher Fachverlag, berichtet, hatte sich der US-Konzern für Europa eine umfassende Neuorganisation vorgenommen, um die Kostenstrukturen zu verbessern.
 
Während das Geschäft mit Katzenfutter eine hohe Dynamik zeigt, entwickelt sich der Hundefutter-Markt eher "traditionell". Erfreulich: Die Hundepopulation in Deutschland wächst wieder. Insgesamt wurden die Sortimente überarbeitet. Etwa 10 Prozent der Artikel sind bereits gestrichen, weitere 10 Prozent sollen folgen. Dies entspreche einem Umsatzausfall bis zu 5 Prozent. So bewege sich das Unternehmen gut im Plan, wenn 2005 das Vorjahresniveau erreicht wird. Um dies zu erreichen, werden die Werbeinvestitionen zweistellig aufgestockt. Einschließlich des Nahrunggeschäftes, dabei vor allem mit der Reismarke Uncle Ben's, dürften die Verdener dann auf ein Umsatzvolumen von rund 1 Mrd. Euro kommen, doppelt soviel wie die Viersener Süßwaren-Schwester.
 
Quelle: Lebensmittel Zeitung, Deutscher Fachverlag; www.lz-net.de

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