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Karrierefrauen sind die aktivsten Online-Shopper

Weibliches Einkaufsverhalten unterscheidet sich auch in der virtuellen Welt vom männlichen: Zwar verbringen Frauen insgesamt weniger Zeit im Internet, beim Kauf in deutschen Online-Shops liegen sie dennoch vorne. Männer kaufen dagegen stärker in Auktionen und ausländischen Shops. Einkommensstarke Frauen haben über alle Nutzergruppen hinweg prozentual die höchste Online-Affinität. Führend sind weibliche Shopper vor allem bei der Bestellung von Uhren, Schmuck und Mode. Insgesamt wissen sie besser, was sie wollen und setzen stärker auf bereits bekannte Shops. Günstige Preise sind ihnen weniger wichtig als den Männern. Dafür legen sie größeren Wert auf Qualität und Kundenservice. Bemängelt wird in erster Linie die fehlende physische Präsenz der Waren. Besonders beim Einkauf von Mode und Schmuck ist die persönliche Anprobe durch Bilder und Beschreibungen nur schwer zu ersetzen.
 
83,6 Prozent der weiblichen Shopper haben mindestens einmal in einem deutschen Online-Shop bestellt. Dem stehen 79,8 Prozent männlicher Shopper gegenüber, die dafür mehr in Auktionen und ausländischen Online-Shops ordern. Mit dem Verdienst steigt die Online-Affinität. Frauen mit einem monatlichen Nettoeinkommen über 3.000 Euro kaufen häufiger im Internet, bewegen sich auch öfter in Shops jenseits der Landesgrenzen (41,7 Prozent) als die durchschnittliche weibliche Shopperin (18,4 Prozent). In den meisten Bereichen sind die gut verdienenden Frauen prozentual die eindeutig führende Käufergruppe und übertreffen ihre männlichen Kollegen mit gleichem Nettoverdienst zum Teil ganz beträchtlich: 91,7 Prozent haben schon einmal in deutschen Shops eingekauft (einkommensstarke Männer: 84,8 Prozent). 58,3 Prozent kaufen fünfmal oder öfter im Vierteljahr online ein (gut verdienende Männer: 50,6 Prozent). Frauen schätzen am Online-Shopping vor allem die Zeitersparnis (75,8 Prozent) und die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten (83,9 Prozent), beides Argumente, die von den tendenziell viel beschäftigten Frauen mit hohem Einkommen häufiger angeführt werden. Männer verlagern ihren Einkauf vor allem wegen der großen Auswahl ins Web. Deshalb dehnen sie ihre Suche auch häufiger auf ausländische Shops und Online-Auktionen aus.
 
Auch in der virtuellen Welt ist Frauen die Qualität der Ware besonders wichtig: 35,1 Prozent haben sich schon einmal darüber geärgert, dass die Ware nicht den Bildern oder Beschreibungen entsprach. Um nicht enttäuscht zu werden, verlassen sich weibliche Shopper häufiger auf bereits bekannte Marken und Anbieter, nehmen dafür auch einen höheren Preis in Kauf. Ungeduldig reagieren 92 Prozent, wenn die Warenlieferung zu lange auf sich warten lässt. In punkto Kundenservice wollen Frauen auch beim Interneteinkauf keine Abstriche machen: 18,1 Prozent berichten von Problemen beim Umtausch oder der Rückgabe gelieferter Ware. Einmal von Kundenservice und Qualität eines Shops überzeugt, bleiben sie ihm lange treu: Zielgerichtet geben sie dann direkt die Adresse in den Browser ein und ersparen sich den Weg über Suchmaschinen oder Preisvergleichsportale. Mehr als 64 Prozent der weiblichen Online-Shopper ist die Bekanntheit eines Shops wichtig. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die tendenziell höheren Sicherheitsbedenken bei Frauen: 82,8 Prozent zögern bei unbekannten Shops, 77 Prozent brechen den Bezahlvorgang ab, wenn die Verschlüsselung nicht eindeutig erkennbar ist. Einkommensstarke Frauen haben aufgrund der größeren Online-Erfahrung weit weniger Ängste und Sicherheitsbedenken.
 
Die Nase vorn haben die Frauen vor allem beim virtuellen Kauf von Fashion-Produkten. Bereits 48 Prozent kaufen ihre Mode im Internet. Um sich nicht in Größe und Qualität zu irren, vertrauen sie dabei wohlbekannten Marken und bereits erprobten Shops. Gleiches gilt für den Kauf von Uhren und Schmuck, den bereits 16,4 Prozent der Frauen online erledigen. Noch vor ihren gut verdienenden männlichen Kollegen nehmen einkommensstarke Frauen die Spitzenposition beim Kauf einer großen Anzahl von Waren ein: 70,8 Prozent von ihnen haben bereits Reisen (gut verdienende Männer: 67,1 Prozent), 20,8 Prozent Medikamente im Internet gekauft (gut verdienende Männer: 13,9). Führend sind sie mit 75 Prozent auch bei Tickets und Karten (gut verdienende Männer: 73,4 Prozent) sowie mit 70,8 Prozent bei CDs/DVDs (gut verdienende Männer: 64,6 Prozent). 67,5 Prozent der Frauen wickeln ihre Bankgeschäfte bereits online ab. Sie liegen damit um 4,6 Prozent hinter den Männern, werden aber weiter aufholen: 31,3 Prozent derjenigen, die ihre Bankgeschäfte noch nicht im Internet tätigen, planen dies zukünftig zu tun (Männer: 28,8 Prozent).
Quelle: Deutsche Postbank AG; www.postbank.de

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