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Kaufkraft im Einzelhandel 2010

Kaufkraft Bücher & Schreibwaren  

 Kaufkraft Bücher & Schreibwaren

Die Einzelhandelskaufkraft 2010 in Deutschland beträgt pro Kopf 5.088 €. Die Baden-Württemberger verfügen im Pro-Kopf-Vergleich über fast anderthalb mal so viel Kaufkraft für Uhren und Schmuck wie die Brandenburger.

Wie die Studie zeigt, sind die regionalen Präferenzen höchst unterschiedlich verteilt. Beispielsweise hat der durchschnittliche Hamburger mit 121 Euro 41 Prozent mehr Kaufkraft für das Sortiment Foto und Optik als der durchschnittliche Thüringer (86 €), aber auch 16 Prozent mehr als ein Saarländer (104 €).

Auch die Leselust ist nicht überall gleich hoch: In den Bundesländern Hamburg, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sowie in Berlin wenden die Menschen eine 5 bis 11 Prozent höhere Kaufkraft für Bücher und Schreibwaren auf als der Bundesdurchschnitt. Dank ihrer Einwohnerstärke sind somit die Metropolen Berlin, Hamburg und München die nach Sortimentskaufkraft führenden Potenzialregionen für Bücher und Schreibwaren – mit einem Gesamtkaufkraftpotenzial von respektive 737 Mio., 400 Mio. beziehungsweise 369 Mio. Euro. Im Bereich Telekommunikation können die Berliner sogar die sonst oft führenden Hamburger knapp übertrumpfen – beide Stadtstaaten haben gut 10 Prozent mehr Kaufkraft für Telekommunikationssortimente, z.B. Mobiltelefone, Telefon- und Telefaxgeräte, als der Bundesdurchschnitt.

Die „GfK Kaufkraft für Sortimente im Einzelhandel 2010“ basiert auf unterschiedlichen Erhebungen und Analysen des Einkaufsverhaltens von Verbrauchern. GfK GeoMarketing hat für rund 60 Sortimente im Einzelhandel die regionalen Konsumpotenziale der Deutschen berechnet – von Bundesländern bis zu Postleitzahlen.
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