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Kfz-Versicherung 2010: Jeder dritte Kunde will den Wechsel

Die Wechselbereitschaft der deutschen Kfz-Versicherten steigt. Knapp jeder dritte Autofahrer plant zur Jahreswende 2009/10, in einen anderen Tarif oder zu einem neuen Anbieter zu wechseln. Das ist ein Anstieg um zwölf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.
 
Der Wunsch nach mehr Flexibilität steigt, insbesondere bei der Tarifgestaltung. 87 Prozent der Versicherten möchten beispielsweise eine dynamische Anpassung des Tarifs, sobald verbesserte Leistungen zur Verfügung stehen. Das bedeutet einen Anstieg um neun Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Aufgeschlüsselt nach Altersgruppen legt die Generation 30 plus den mit Abstand größten Wert auf die neue Generation solcher Leistungs-Update-Tarife. Die Zustimmungsquote liegt bei 90 Prozent.
 
82 Prozent der befragten Versicherten setzen zudem auf einen verbesserten Rabattschutz - also keine Schlechterstellung nach einem Schadenfall im Folgejahr. Etwas gelassener gehen die Kunden dagegen mit den Grenzen des Haftungsrisikos um. Nur 26 Prozent halten etwa eine Mitversicherung der groben Fahrlässigkeit für den Schadensfall für sehr wichtig.
 
Die Unterschiede zwischen der weiblichen und männlichen Klientel fallen bei den meisten Leistungskriterien nur gering aus. Einen vergleichsweise höheren Wert legen die Versicherungsnehmerinnen (90 Prozent) allerdings auf eine schnelle und unkomplizierte Reparatur (Männer: 82 Prozent).
 
Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der VHV Versicherungen mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung. In zweiter Auflage der Kfz-Studie aus dem Jahr 2008 wurden im August 2009 mehr als 1.000 Autofahrer in Deutschland befragt.
Quelle: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung; www.imwf.de

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