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Konsumklima: Mögliche Neuwahl löst noch keine Aufbruchstimmung aus

Die Stimmung der deutschen Verbraucher bleibt verunsichert. Die Erwartungen der Konsumenten an die wirtschaftliche Entwicklung und die Einschätzung ihrer persönlichen finanziellen Zukunft haben sich gegenüber denen des Vormonats ganz leicht verbessert. Jedoch ist die Neigung der Deutschen, größere Anschaffungen zu tätigen, erneut gesunken. Das führt dazu, dass der Indikator für das Konsumklima wie in den letzten beiden Monaten weiter fällt und - nach revidiert 4,3 Punkten für Juni - für den Monat Juli einen Wert von 3,5 Punkten prognostiziert. Trotz der Ankündigung von Neuwahlen für den Herbst dieses Jahres ist von einer Trendwende bei der Verbraucherstimmung noch nichts zu spüren. Die uneinheitliche Entwicklung der vergangenen Monate setzt sich fort und belegt damit, dass sich die Bundesbürger nach wie vor kein klares Bild darüber verschaffen können, mit welchem Maß an Planungssicherheit sowie an finanzieller Be- oder Entlastung sie rechnen können. Nach wie vor ist die Stimmung der Konsumenten im Osten insgesamt erheblich schlechter als im Westen.
 
Die Erwartungen der deutschen Verbraucher an die wirtschaftliche Entwicklung unterscheiden sich damit erstmals wieder deutlich von den Erwartungen der Finanzanalysten (ZEW) und der Einschätzung der Unternehmen (ifo) zu den Konjunkturaussichten, die, anders als die Bürger derzeit, einen positiven Streifen am Horizont sehen. Die Binnennachfrage wird jedoch in diesem Jahr vermutlich keinen wesentlichen Beitrag zur konjunkturellen Entwicklung liefern. Schwache Einkommensaussichten, hohe Arbeitslosigkeit sowie Belastungen durch den hohen Ölpreis stehen derzeit einer Ausweitung des Konsums entgegen.
Quelle: GfK AG; www.gfk.de

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