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Konsumklima nimmt weiter ab

©  Thomas S  / pixelio.de 

 © Thomas S / pixelio.de

Die anhaltend angespannte geopolitische Lage, die nun auch in den Augen der Konsumenten die Entwicklung in Deutschland zu beeinträchtigen droht, hat den Optimismus im September weiter schwinden lassen. Dabei gehen sowohl die Einkommens- und Konjunkturerwartung wie auch die Anschaffungsneigung etwa im gleichen Umfang zurück. Das Minus liegt jeweils zwischen sechs und sieben Punkten.
 
Der Gesamtindikator prognostiziert für Oktober 2014 einen Wert von 8,3 Punkten nach 8,6 Zählern im September. Dies ist der zweite Rückgang in Folge. Aber nach wie vor weist der Indikator ein hohes Niveau auf.
 
Vor allem die internationalen Krisen scheinen das Konsumklima derzeit etwas zu bremsen und es zeigen sich erste Anzeichen von Verunsicherung bei den Verbrauchern.
 
Sollte es zu einer Verschärfung der Lage kommen, ist nicht auszuschließen, dass sich auch die bislang hervorragenden Rahmenbedingungen im Inland verschlechtern. In diesem Falle besteht die Gefahr, dass der private Konsum seine Rolle als wichtige Stütze der Konjunktur verlieren würde.
 
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der einzelnen Indikatoren im September im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr:
 

 

September 2014

August 2014

September 2013

Konjunktur-erwartung

4,4

10,4

10,7

Einkommens-erwartung

43,4

50,1

33,7

Anschaffungs-neigung

42,5

49,3

45,0

Konsumklima

8,6

8,9

7,0

 
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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