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Konsumklima trotzt Krisenstimmung

Das GfK-Konsumklima im Verlauf 

 Das GfK-Konsumklima im Verlauf

Aufatmen - das GfK-Konsumklima startet gut ins neue Jahr: Der Optimismus unter den deutschen Verbrauchern hat zugenommen. Die Konjunkturerwartung (+ 8,4 Punkte) sowie die Anschaffungsneigung (+ 14,4 Punkte) können spürbar zulegen. Vor dem Hintergrund der guten Beschäftigungssituation in Deutschland präsentiert sich die Einkommenserwartung nahezu unverändert gegenüber dem Vormonat und bestätigt damit ihr sehr gutes Niveau.

Die Prognosen gehen derzeit mehrheitlich davon aus, dass sich die Anzahl der Beschäftigten auch in diesem Jahr erhöhen wird – wenn auch nicht mit der gleichen hohen Dynamik wie im Jahr 2011. Folglich soll auch die Zahl der Arbeitslosen weiter sinken. Hinzu kommt der sich in einigen Bereichen abzeichnende Fachkräftemangel. Dies verstärkt die Hoffnungen der Arbeitnehmer auf spürbare Einkommenszuwächse.

Die ausgesprochen starke Kauflust der Deutschen hat mehrere Gründe. Zum einen sorgt die gute Beschäftigungsentwicklung unter den Arbeitnehmern für eine sinkende Angst vor Arbeitslosigkeit und stärkt damit die Planungssicherheit. Oder anders ausgedrückt: Wer einen sicheren Arbeitsplatz hat, tätigt auch eher größere Anschaffungen. Zum zweiten stützt die rückläufige Inflation die Konsumneigung. So nahm nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Inflationsrate im Dezember 2011 zum dritten Mal in Folge ab und lag bei 2,1 Prozent.

Schließlich wirkt sich auch die aktuelle Banken- und Schuldenkrise indirekt auf den Handel aus. Vor dem Hintergrund des fehlenden Vertrauens der Bundesbürger in den Finanzmarkt sowie der historisch niedrigen Zinsen tendieren die Verbraucher eher dazu, ihre finanziellen Mittel in werthaltige Anschaffungen zu stecken, anstatt sie auf die hohe Kante zu legen.

Der Gesamtindikator prognostiziert für Februar 2012 einen Wert von 5,9 Punkten nach revidiert 5,7 Zählern im Januar. Das Konsumklima kann damit wieder zulegen.
Mit dieser Entwicklung deutet sich an, dass der private Konsum seine ihm zugewiesene Aufgabe – wichtige Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung in diesem Jahr zu sein – auch wahrnehmen kann. Gerade vor dem Hintergrund einer schwächelnden Weltwirtschaft sowie zunehmenden Rezessionstendenzen in Europa wird es vor allem vom Konsum abhängen, die Konjunktur in Deutschland zu stabilisieren und ein Abgleiten in die Rezession zu verhindern.

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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