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Krim lässt ifo Geschäftsklimaindex fallen


ifo-Konjunkturtest Gewerbliche Wirtschaft, März 2014 (Quelle: ifo-Institut) 

 ifo-Konjunkturtest Gewerbliche Wirtschaft, März 2014 (Quelle: ifo-Institut)

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im März auf 110,7 Punkte gesunken, von 111,3 im Vormonat. Zuvor war er vier Mal in Folge gestiegen. Die Unternehmen blicken deutlich weniger zuversichtlich auf den weiteren Geschäftsverlauf. Jedoch waren sie mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufriedener. Die Krise der Schwellenländer und die Ereignisse auf der Krim zeigen ihre Wirkung.
 
Im Verarbeitenden Gewerbe hat der Geschäftsklimaindex etwas nachgegeben. Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage ist erneut deutlich gestiegen und lag zuletzt im Frühjahr 2012 so hoch. Jedoch haben sich die Erwartungen für die kommenden Monate sichtlich eingetrübt. Die Exportaussichten bleiben indessen mehrheitlich optimistisch.
 
Im Großhandel ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Die Großhändler waren etwas weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate ist etwas weniger positiv ausgefallen. Im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima minimal aufgehellt. Die bereits sehr gute Lagebeurteilung hat sich nochmals deutlich verbessert. Die Einzelhändler blicken jedoch weniger optimistisch auf den weiteren Geschäftsverlauf.
 
Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex ein weiteres Mal gesunken. Die aktuelle Geschäftslage ist minimal besser beurteilt worden. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate haben sich jedoch weiter eingetrübt, verbleiben aber weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt.
 
Der ifo Geschäftsklimaindikator für das Dienstleistungsgewerbe Deutschlands hat im März erneut nachgegeben. Dies ist vor allem auf die deutlich eingetrübten Erwartungen der Dienstleister zurückzuführen. Sie fielen unter ihren langfristigen Durchschnitt. Die aktuelle Geschäftslage ist hingegen merklich besser beurteilt worden als noch im Vormonat. Trotz nachlassender Dynamik bleiben die Personalpläne leicht expansiv ausgerichtet.
Quelle: ifo-Institut

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