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Lichtblick für die Marktforschung

Die Investitionen in die Werbung sind mittlerweile leicht unter dem Niveau von 1998 angelangt, sie verringerten sich 2002 um 1,8 Mrd. auf 29,6 Mrd. Trotzdem findet sich die Bundesrepublik unter den werbestärksten Nationen an vierter Position nach den USA, Japan und Großbritannien.
 
Durchhalten ist die Devise!
 
Denn es gibt einige Lichtblicke wie punktuell verstärkte Werbeetats einzelner großer Unternehmen sowie leichte Wachstumsraten bei den Medien im April. Auch zeigt sich ein Ansatz zur Trendwende im Werbeverhalten: Eine Teilbeobachtung des Werbemarkts weist erstmals wieder ein Plus von 6,8 Prozent im Monat April aus (März: -5,9 Prozent). Aber leider: Große Wachstumssprünge bei den Werbeinvestitionen in den kommenden Jahren sind nicht möglich, wenn nicht ungewöhnliche Impulse dazu führen.
 
Erstmals seit Jahrzehnten rutschte 2002 der Anteil der Werbeausgaben im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt auf die Marke von 1,4 Prozent. Insbesondere wenig motivierend wirkten die Fragezeichen über der Reformdynamik in der Bundesrepublik, Angst der Beschäftigten vor Verlust des Arbeitsplatzes, Konsumbremsen durch weitere Kurseinbrüche an den Finanzmärkten, die Flutkatastrophe im Osten Deutschlands sowie die heftig geführte Debatte über den Irak-Krieg. Hinzu kam die Diskussion um die Effekte der Euroeinführung.
 
Die Folgen von Ausschlägen im Werbemarkt bekommen vor allem die Medien zu spüren. Aber diese Erosionen haben nicht nur Folgen bei Medien und Werbeagenturen, die gesunkenen Zeitungs- und Zeitschriftenumfänge haben natürlich auch auf die Druck- und Papierindustrie ausgewirkt. Andere Branchen profitieren oder leiden mit dem Werbeverhalten der Firmen.
 
Gute Aussichten für die MaFo
 
So hat die Marktforschung dagegen offenkundig von der Lage im Werbemarkt und der deutschen Wirtschaft profitiert. Der Umsatz der Marktforschungsinstitute erhöhte sich um 4 Prozent auf 1,6 Mrd. gegenüber dem Vorjahr. Für die kommenden Jahre werden ähnliche Wachstumsraten erwartet.
Quelle: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft; zaw@zaw.de

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