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Manager auf der Couch: Vier Managertypen, vier Karrierestrategien

Viele Karriere-Ratgeber führen in die Irre: Persönliche Eigenschaften und nicht standardisierte Karrierekonzepte bestimmen die Strategien erfolgreicher Manager. Allen gemeinsam ist ein mehr oder weniger deutlich ausgeprägter Wille zur Macht. In dem berufstypischen Spannungsfeld zwischen Hingabe und Kontrolle, Macht und Ohnmacht setzen die Manager unterschiedliche Schwerpunkte. Die einen orientieren sich eher an Sachthemen, die anderen an Personen. Stellenwechsel und Bewerbungen sind für alle Manager brisant. Sie wollen umworben werden – eigene Aktivitäten passen nicht zu ihrem Selbstverständnis. Zwar spielen die neuen Möglichkeiten des Internets bei der Karriereplanung als Kontaktbörse eine wachsende Rolle, entscheidend für die konkrete Karriereplanung ist jedoch das persönliche Netzwerk.
 
Im Rahmen einer tiefenpsychologischen Untersuchung von 50 Managern kristallisierten sich vier verschiedene Typen von Managern heraus, die mit vier unterschiedlichen Strategien ihre Karriere verfolgen: Der Stratege, das Sonnenkind, der Selbstdarsteller und der Hoch-Arbeiter.
 
Der Stratege weiß, was er wert ist, er will die Dinge erobern und kontrollieren. Den Sonnenkindern ist das Glück hold, ihnen fällt scheinbar alles zu, Entscheidungen treffen sie aus der Situation und aus dem Gefühl heraus. Wenn sich alles nicht mehr so einfach fügt, wechseln sie die Strategie und werden zu Selbstdarstellern oder Hoch-Arbeitern. Die Selbstdarsteller haben eine sehr persönliche und markante Ausstrahlung. Sie sind kontaktorientiert, haben keine Berührungsängste und suchen immer neue Herausforderungen und Begegnungen. Ihre Karriere weist deshalb oft einen ungewöhnlichen Verlauf auf. Bescheiden, moderat und bodenständig erscheint der Hoch-Arbeiter unter den Managern, für den ein geordneter, disziplinierter und bescheidener Karriereverlauf typisch ist. Sein eigenes Können, aber auch seine Begrenzungen sieht der Hoch-Arbeiter klar und die sachbezogene Leistung steht deutlich über den Aspekten der persönlichen Entwicklung.
Quelle: Rheingold Institut für qualitative Markt- und Medienanalyse; straetling@rheingold-online.de

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