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Mindestlohn in der Marktforschung?

© Rainer Aschenbrenner  / pixelio.de    

 © Rainer Aschenbrenner / pixelio.de

Dass Mindestlohn für Praktikanten auch ein Thema in der Marktforschungsbranche ist, zeigt das Abschlussprojekt von fünf FAMS-Auszubildenden.

Sechs von zehn Marktforschungsunternehmen beschäftigen regelmäßig Praktikanten und die Mehrheit davon (70 Prozent) setzte dabei bislang auf längere Praktika mit über drei Monaten Dauer. 96 Prozent der Unternehmen zahlen ein Praktikumsentgelt, das jedoch mit durchschnittlich 602 Euro deutlich unter dem Mindestlohnniveau liegt.

Nur jedes vierte Unternehmen gab an, zukünftig mit höheren Entlohnungen auf die Mindestlohnregelung zu reagieren. Häufiger wurden kürzere Praktika und eine Reduzierung der Praktikantenstellen in Erwägung gezogen. Gleichzeitig werden aber kürzere Praktika auch kritisch gesehen, da sie zum einen den Praktikanten weniger Möglichkeiten bieten, einen umfassenden Blick in die Marktforschung zu bekommen und gleichzeitig mehr Arbeit für die Unternehmen verursachen, wenn die Praktikanten in kürzeren Abständen wechseln.

Mit dem Thema ‚Mindestlohn für Praktikanten und die Auswirkungen für die Marktforschungsbranche‘ haben sich die FAMS-Auszubildenden Lena Wellmann und Hauke Rohlfs (rc – research & consulting), Sebastian Jedynak (Bonsai GmbH), Simone Krämer (GfK nurago GmbH) und Jessica Voitle (trend:research GmbH) in ihrem Abschlussprojekt beschäftigt. Die Gruppe hat im Rahmen der selbst konzipierten und durchgeführten Studie alle im BVM Handbuch eingetragenen Unternehmen kontaktiert, um sie zum Thema zu befragen.
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