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Modebewusstsein und Modesünden

Unpassende Bekleidung wird Studienergebnissen zu Folge als Modesünde angesehen (© Rolf van Melis / pixelio.de) 

 Unpassende Bekleidung wird Studienergebnissen zu Folge als Modesünde angesehen (© Rolf van Melis / pixelio.de)

Rund 40% der Österreicher bezeichnen sich selbst als an Mode interessiert, wobei das weibliche Geschlecht in puncto Modebewusstsein klar in Führung liegt: 51% der Frauen, aber nur 22% der Männer fühlen sich modisch sehr oder etwas interessiert.

Der Altersvergleich macht deutlich, dass das Interesse an Mode mit den Lebensjahren abnimmt. Während sich bei den 15-29-Jährigen 50% als modisch interessiert einstufen, sind es bei den Über-50-Jährigen nur noch 31%. Auch der Beruf nimmt Einfluss darauf, wie wichtig einem Mode ist (bzw. zu sein hat). Unter (leitenden) Angestellten und Beamten ist das Modeinteresse höher als bei Selbstständigen/Freiberuflern, Arbeitern oder Landwirten. Demgegenüber spielt die Kaufkraft kaum eine Rolle, wenn es um die subjektive Einstufung des Modebewusstseins geht.

Im Trendvergleich zeigt sich, dass das Modeinteresse seit 2007 leicht abgenommen hat. Männer und – etwas überraschend – junge Personen sind die Treiber dieser Entwicklung.

„Ja, Modesünden gibt es“, das sagen 60% der Österreicher. Frauen (70%), Personen zwischen 15 und 49 Jahren sowie Angestellte, Beamte und Freiberufler (je rund 65%) sind sich bezüglich dieser Aussage sicherer als Männer, Über-50-Jährige, Landwirte und Arbeiter (je rund 50%).

Aber was ist eigentlich eine Modesünde? 30% sagen, wenn die Bekleidung peinlich wirkt, weitere 30% meinen, wenn die Bekleidung nicht zur Situation passt und 17% orten eine Modesünde bei einer unpassenden Kombination von Kleidungsstücken.

Bei den Frauen sind die Top 3 Modesünden bauchfreie Oberteile (52%), Stringtangas, die hervorschauen (47%) und ein zu tiefes Dekolleté bei zu viel Oberweite (46%). Hingegen sind es bunte Socken zum Anzug (49%), zu kurze Anzughosen oder Männerröcke (je 48%), die Männer im Büro als Modesünder enttarnen.

Der Spruch „Erlaubt ist, was gefällt!“ gilt auch in der Freizeit mehrheitlich nicht. Hervorblitzende Stringtangas (28%), dunkle Strumpfhosen zum sommerlichen Blümchenrock und ein zu tiefer Einblick ins Dekolleté (je 26%) bei den Frauen sowie kurze Hosen mit kniehohen Socken (37%), zu kurze Hosen (34%) und zu kurze Ärmel beim Sakko (33%) bei den Männern sind die modischen No-Gos in der Freizeit.

(Noch mehr) aus der Mode gekommen sind bei den Frauen hautenge Stretchjeans und Strumpfhosen zu offenen Schuhen, bei den Männern die Kombination brauner Gürtel – schwarze Schuhe, Bundfaltenjeans und weiße Tennissocken. Cowboy-Stiefel haben bei Männern und Frauen an Beliebtheit verloren.

Die Einigkeit zwischen Männern und Frauen in Bezug auf das Ranking der modischen Fauxpas ist groß. Frauen identifizieren zwar im Schnitt mehr Modesünden als Männer, aber was als modischer Fehltritt gilt, darüber sind sich die Geschlechter weitgehend einig.

Dies sind Ergebnisse einer Studie der SPECTRA MarktforschungsgesmbH, für die 1.000 Personen, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahre in persönlichen Interviews im August 2012 befragt wurden.
Nähere Informationen zu SPECTRA finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: SPECTRA

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