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Moderate Entwicklung für LEH und Drogeriemärkte

Verbraucher in Deutschland: Einkäufe und Ausgaben 

 Verbraucher in Deutschland: Einkäufe und Ausgaben

Der Gesamtmarkt Lebensmitteleinzelhandel (LEH ab 100 qm inkl. Aldi, Lidl, Norma plus Drogeriemärkte) konnte 2009 die Umsätze nur marginal um 0,3% zum Vorjahr steigern und lag somit deutlich unter dem Ergebnis aus 2008 (+3,4%). Größtenteils erklärt sich dies durch die Preisrückgänge nach den rohstoffbedingten Preissteigerungen 2008. Dies sorgte speziell bei einigen Warenklassen wie etwa der weißen Linie für Umsatzrückgänge.
 
Überraschenderweise entwickelten sich die Discounter im Gegensatz zu den Vorjahren erstmalig nicht positiv und das trotz einer um +2,4% gestiegenen Anzahl von Filialen. Zudem sind auch die Ausgaben pro Haushalt sowie die Bedarfsdeckung 2009 leicht gesunken. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Discounter zukünftig im Markt positionieren werden.
 
Positiv war die Entwicklung der Drogeriemärkte, die ihren Umsatz um 3,1% steigern konnten und damit besser abschnitten als im Vorjahr (+2,1).
 
Neben den Drogeriemärkten konnten auch die Verbrauchermärkte Umsatzzuwächse von 1,8% verzeichnen. Allerdings stieg parallel die Anzahl an Verkaufsstellen um 4,2%, sodass sie letztlich flächenbereinigt Umsatz verloren.
 
Die Supermärkte liegen 2009 beim Umsatz um 2,8 % unter dem Vorjahreswert, die Filialanzahl verringerte sich um 5,4 %. Der Abschmelzungsprozess, der seit einigen Jahren zu beobachten ist (in den letzten vier Jahren ein Rückgang der Geschäfte um fast 20%) setzte sich also auch 2009 fort.
 
Die Nielsen-Universen 2010 Deutschland – Handel, Verbraucher, Werbung sind soeben veröffentlicht worden.
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