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Moral perdu?

Die Moral ist keineswegs perdu, nur haben sich Normen und Werte im Laufe der letzten Jahrzehnte verschoben. Galt ein Gläschen Bier zuviel am Steuer noch vor wenigen Jahren als Kavaliersdelikt, so ist Alkohol am Steuer jetzt zu einer unverzeihlichen Missetat geworden: 77 Prozent der Bevölkerung erwarten, dass man auf keinen Fall Auto fährt, wenn man etwas getrunken hat. Als ebenfalls sehr schlimm wird das Einnehmen von Drogen, wie Marihuana oder Haschisch angesehen.
 
Wenig Verständnis haben die Deutschen auch dafür, wer auf Kosten der Allgemeinheit lebt, zwei Drittel finden es nicht hinnehmbar, wenn widerrechtlich soziale Vergünstigungen eingestrichen werden.
 
Die Zeiten extremer Müllsortierung scheinen vorbei zu sein, die Gesellschaft hat zweifellos andere Sorgen. Nur noch ein Drittel findet es einfach unmöglich, wenn Müll unsortiert weggeworfen wird. Für nicht hinnehmbar, finden es ebenfalls gut ein Drittel, wenn man über Ausländer Witze macht.
 
Anders als Sonntagsredner und Politiker, halten nur 17 Prozent aller Deutschen es für verwerflich, wenn man das Leben unheilbar Kranker beendet.
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach;presse@ifd-allensbach.de

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