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Nein, diese Marke kauf ich nicht!

Mehr als ein Drittel der Verbraucher weltweit boykottieren mindestens eine Marke. Am eifrigsten tun dies die Chinesen. Mehr als 50 Prozent von ihnen weigern sich, Produkte bestimmter Hersteller zu kaufen. Dänemark (49 Prozent) und Frankreich (46 Prozent) folgen auf dem zweiten und dritten Platz. In Deutschland lassen 42 Prozent der Verbraucher Waren bestimmter Hersteller in den Regalen liegen. Mexikanische und japanische Verbraucher scheinen hingegen am tolerantesten zu sein: Nur 15 Prozent der mexikanischen und ein Fünftel der japanischen Bürger umgehen bestimmte Marken.
 
Insgesamt meiden 36 Prozent der Konsumenten weltweit - und mehr Männer als Frauen - bestimmte Produkte. Die am stärksten boykottierten Marken sind dabei Nike, Coca Cola, McDonald’s und Nestlé. Die Deutschen hatten insgesamt die meisten Marken auf der schwarzen Liste, angeführt von Müller und McDonald’s. Sie nannten aber auch deutsche Marken wie Adidas, Opel und Mercedes. Die chinesischen Befragten weichen hauptsächlich einheimischen Marken und Sony aus.
 
Die häufigsten Gründe für einen Boykott sind unfaire Arbeitsbedingungen und umweltfeindliche Praktiken des Herstellers. Eine negative Medienberichterstattung oder die Landesherkunft der Marke spielten eine weniger wichtige Rolle. Allerdings sagen 18 Prozent der Weltbevölkerung, dass sie keine Produkte aus Ländern kaufen würden, die dem Kyoto-Vertrag nicht zustimmen. Rund ein Drittel weiß dagegen gar nicht von dem Kyoto-Abkommen. Ein Viertel aller Befragten sieht sich selbst als umweltfreundliche oder sozial verantwortliche Verbraucher. Die restlichen 75 Prozent bezeichneten sich als Durchschnittskäufer.
Quelle: GMI; www.gmi-mr.com

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