ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Neuregelung für Datenaustausch

Die EU-Kommission und die US-Regierung haben sich auf neue Regeln beim Datenschutz geeinigt. Der "Privacy Shield" soll das Safe-Harbor-Abkommen ersetzen, das im Oktober vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) gekippt worden war.


Daten von EU-Bürgern sollen in den USA künftig stärker geschützt werden. Der Privacy Shield sei eine "bindende Zusicherung" der USA, dass der Zugriff der US-Behörden aus Gründen der nationalen Sicherheit "klaren Bedingungen, Sicherungen und Kontrollmechanismen" unterlägen, erklärte Justizkommissarin Vera Jourova gegenüber dem Pressedienst EurActiv.de. "Wahllose Massenüberwachung" sei nicht möglich, heißt es dort.
 
Die Vereinbarung betrifft alle personenbezogenen Daten, seien es Name, Vorname, Foto oder Sozialversicherungs- oder Kundennummern.
 
Das Abkommen wird von der Federal Trade Commission (FTC) überwacht und jährlich von der EU-Kommission evaluiert. Bei Verstößen müssen die Unternehmen mit Sanktionen rechnen.
 
Der Digitalverband Bitkom hat die Einigung zwischen der EU-Kommission und der US-Regierung auf neue Regelungen für Datentransfers begrüßt. „Das neue Abkommen ist ein wichtiger Schritt zu mehr Rechtssicherheit beim Datenaustausch mit den USA“, sagte Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin Datenschutz und Sicherheit.
 
Der grüne EU-Abgeordnete Jan Philipp Albrecht, der Berichterstatter für die EU-Datenschutzgrundverordnung war, sprach von einem "Witz". Die EU-Kommission verkaufe europäische Grundrechte und laufe Gefahr, erneut vom Europäischen Gerichtshof ermahnt zu werden, schrieb er via Twitter.

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email