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Nichtraucher bevorzugt - Die Auswirkungen der Feinstaub-Diskussion auf den Autokauf

Seit Monaten wird über die Belastungen durch Feinstaub in Deutschland berichtet. Die öffentliche Debatte hat tiefe Spuren bei den Autokäufern hinterlassen. Immerhin rund zehn Prozent sagen, von Feinstaub- und Rußfilterdebatte in ihrer Kaufentscheidung beeinflusst zu sein. Weil viele Diesel-Gebrauchtwagen über keinen Rußpartikelfilter verfügen, haben nur noch 28 Prozent der Befragten Interesse an diesen Wagen. An Diesel-Neufahrzeugen hingegen, die mit einem Rußfilter ausrüstbar sind, haben immerhin 41 Prozent Interesse. 63 Prozent der Neuwagen-Interessenten sagen überdies, sie würden sich nur für einen Diesel entscheiden, wenn dieser über einen Rußfilter verfügt. Dass dies keine kurzfristige Mode ist, belegt die Bereitschaft, für den Rußfilter tief in die Tasche zu greifen. 75,9 Prozent der Interessenten für einen Diesel-Neuwagen und sogar 83,4 Prozent der Interessenten für einen Diesel-Gebrauchtwagen würden einen Aufpreis für einen Rußfilter in Kauf nehmen. Bei Neuwagen liegt der akzeptierte Aufpreis im Durchschnitt bei 444 Euro, bei gebrauchten Dieselfahrzeugen bei 423 Euro.
 
Die öffentliche Auseinandersetzung mit Feinstaub hat auch sehr unterschiedliche Auswirkungen auf einzelne Automarken. Über ein Viertel der potenziellen deutschen Autokäufer sagen, die Diskussion hätte positive beziehungsweise negative Folgen für das Image einzelner Hersteller. Dabei sieht die große Mehrheit von knapp 70 Prozent Peugeot bei diesem Thema ganz vorne. Peugeot und mit großem Abstand die beiden anderen französischen Hersteller Renault und Citroen sind die Gewinner der Feinstaubdiskussion. Eher negative Folgen hat die Debatte für deutsche Automarken. Beispiel VW: 47 Prozent jener, die glauben, die Rußfilterdebatte habe Imagefolgen, sehen VW auf der Verliererseite. Auch andere deutsche Hersteller wie Mercedes, BMW und Audi tauchen unter den Marken mit negativer Wirkung auf.
Quelle: puls - THE NAVIGATION COMPANY; www.puls-navigation.de

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