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Niedrige Preise sind kein Allheilmittel

Preiskämpfe prägen derzeit das Bild im Lebensmitteleinzelhandel. Doch niedrige Preise alleine sind kein Allheilmittel: Der moderne Konsument erwartet auch in punkto Qualität und Service mehr als in der Vergangenheit.
 
Ganz weit oben in der Konsumentengunst steht die bequeme Erreichbarkeit der Lebensmitteleinzelhändler. 97 Prozent der Kunden im Lebensmitteleinzelhandel geben an, dass ihnen dieses Attribut wichtig ist. Aber auch saubere, hygienische Verkaufsräume (96%), die Verfügbarkeit aller benötigten Produkte in einem Geschäft (94%) und die Möglichkeit, die benötigten Produkte schnell und einfach zu finden (94%), genießen einen hohen Stellenwert.
 
Niedrige Preise (90%) sind also nicht das einzige, entscheidende Kriterium bei der Einkaufsstättenwahl. Um bei den Verbrauchern richtig zu punkten bedarf es unter anderem der Verbindung niedriger Preise mit hoher Qualität und Convenience-Aspekten: 97 Prozent der Konsumenten messen einem guten Preis-Leistungsverhältnis hohe Bedeutung zu.
 
Dies haben die Discounter offenbar erkannt: Zum einen sehen 80 Prozent der Konsumenten die Discounter als günstigste Lebensmittelanbieter. Zum anderen haben es die Top-Discounter aber auch geschafft, die Konsumenten von ihrem Service und der Qualität der angebotenen Produkte zu überzeugen: 73 Prozent der Konsumenten haben den Eindruck, dass die Top-Discounter bequem erreichbar sind, und immerhin die Hälfte der Verbraucher assoziiert diese mit hochwertigen, frischen Produkten.
 
Die Top-Verbrauchermärkte holen allerdings auf: Ihnen kommt unter anderem zu Gute, dass verglichen mit den Top-Discountern mehr als doppelt so viele Verbraucher (74%) den Eindruck haben, dass dort alle benötigten Produkte in einem Geschäft verfügbar sind.
 
Auch die Supermärkte sind nicht allzu weit abgeschlagen. Die Top-Anbieter dieses Segments haben es geschafft, dass 71 Prozent der Konsumenten ihre Märkte mit einer großen Auswahl an bekannten Markenprodukten assoziieren.
 
Um die Margen zu erhöhen, setzen viele Handelsorganisationen auf Eigenmarken als probates Mittel. 83 Prozent der Konsumenten haben den Eindruck, dass die Qualität dieser Eigenmarken normalerweise genauso gut sei wie die führender Industriemarken.
 
Je nach Warengruppe bestehen aber deutliche Unterschiede im Käuferverhalten: Bei der Warengruppe Papierhygiene haben 82 Prozent der Konsumenten schon einmal ein Eigenmarkenprodukt gekauft. Bei Babynahrung können sich hingegen sich nur 8 Prozent der Konsumenten den Griff zur Eigenmarke überhaupt vorstellen.
 
Das sind die Ergebnisse der weltweiten Studie Shopper Trends 2009 von The Nielsen Company. Die Studie bietet eine Analyse über Änderungen im Käuferverhalten in 57 Ländern der Welt.
Quelle: The Nielsen Company; www.de.nielsen.com

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