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Nur junge Paare streiten um's Geld

In einer Ehe oder festen Partnerschaft werden wichtige ökonomische Entscheidungen zusammen getroffen, Heimlichkeiten gibt es nicht. So läuft es jedenfalls in den meisten deutschen Partnerschaften. Allerdings: Junge Paare sind viel weniger tolerant.
 
Neun von zehn verheirateten bzw. in fester Partnerschaft lebenden Befragten (89,8%) sagen, sie wüssten ziemlich genau, was ihr Partner verdient. Fast ebenso viele (86,8%) besprechen gemeinsam, wie sie ihr Geld anlegen wollen. Da ist es hilfreich, dass die meisten (83,4%) auch ähnliche Vorstellungen haben, wie sie ihr Geld ausgeben wollen. Zwei Drittel (69,6%) der Befragten fügen außerdem an, in ihrer Ehe oder Partnerschaft werde so gut wie nie über Geldangelegenheiten gestritten.
 
Die meisten verfügen gemeinsam über ihr Geld und verzichten auf ein "Taschengeld": Knapp zwei von Drei (62,2%) berichten, dass sich jeder nehmen könne, was er brauche. Weniger Eintracht herrscht bei Befragten zwischen 20 und 29 Jahren. Zwei von drei von ihnen (65,6%) berichten über Uneinigkeiten, wie viel Geld man für bestimmte Dinge einsetzen will. Mehr als jeder Vierte (27,8%) sagt, es gebe ab und zu Streit, weil der Partner mehr Geld ausgegeben habe, als eigentlich zur Verfügung stand. Ähnlich viele (24,3%) geben an, ihr Partner mache ihnen oft Vorhaltungen, wie sie mit ihrem Geld umgingen.
 
Das sind die Ergebnisse einer repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK bei 1.214 Befragten ab 14 Jahren, die verheiratet sind bzw. in fester Partnerschaft leben.
Quelle: Apotheken Umschau; www.wortundbildverlag.de

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