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OTC im Aufwind

Der Handel mit OTC-Produkten gewinnt wieder an Fahrt. Im dritten Quartal 2010 verbuchte der Gesamtmarkt (Offizin-Apotheken, LEH inkl. DM, Apotheken-Versandhandel) ein leichtes Umsatzplus von 1,4% auf 1,85 Mrd. Euro. Mit 308 Mio. verkaufter Verpackungen legte der Absatz dabei sogar um gut 2% zu.

Nach einem enttäuschenden ersten Halbjahr 2010 haben die Monate Juli bis September dazu beigetragen, die bis dato aufgelaufenen Verluste im OTC-Markt inzwischen zu halbieren. Ein per Ende September gegenüber Vorjahr nahezu stabiles Umsatzvolumen (-0,5%) und nur noch leichte Absatzeinbußen (-1,4%) können die Branche hoffen lassen, am Jahresende zumindest eine schwarze Null zu schreiben.
 
Zu den Wachstumsträgern zählten wie auch schon im Frühjahr die Grippemittel – bei allerdings noch deutlich gestiegener Dynamik in den Sommermonaten: Die Umsätze und Absätze dieser Indikationsgruppe schossen zwischen 35 und 38% in die Höhe! Die Nachfrage nach Hustenpräparaten, Schnupfen- und Halsschmerzmitteln kletterte ebenfalls im zweistelligen Bereich. Damit setzte sich der in diesem Jahr sehr atypische Verlauf der Grippe- und Erkältungswellen im dritten Quartal weiter fort. Auch mit kühler feuchter Witterung oft einhergehende Gelenk- und Muskelschmerzen trieben vermehrt Verbraucher in die Apotheken und andere OTC-Vertriebsstätten und heizten die Nachfrage in diesem Segment an. Weitere Wachstumsimpulse lieferte zudem die Markteinführung einer neuen rezeptfreien Produktgruppe im Bereich Antacida/Sodbrennen.
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