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Pfinksten? Finksten? Fingsten? - Mehrheit ist weiterhin gegen die Rechtschreibreform

Die Rechtschreibreform, die vor fünf Jahren offiziell eingeführt wurde, stößt nach wie vor in der Bevölkerung auf wenig Zustimmung. Schon als die Reform 1996 beschlossen worden war, lag die Zahl der Befürworter bei nur 10 Prozent. Gegenwärtig sind 13 Prozent eindeutig für die Reform. Obwohl das Lager der Gegner der Reform immer noch deutlich die Mehrheit darstellt, zeigt sich, daß ihre Zahl allmählich kleiner wird. Zur Zeit sprechen sich immerhin 49 Prozent gegen die Reform aus. 1997 taten dies 70 Prozent. Immer größer wird dagegen der Anteil derer, die mit den Achseln zucken und sagen: "Ist mir egal" oder "Unentschieden". Er liegt inzwischen bei 38 Prozent, 1997 waren nur 20 Prozent unentschlossen.
 
Jeder zweite plädiert weiterhin dafür, daß man in Deutschland offiziell zur alten Rechtschreibung zurückkehren sollte. Gleichzeitig ist jedoch auch ein Gewöhnungseffekt zu erkennen. Vor vier Jahren wollten nur 18 Prozent die neue Rechtschreibung beibehalten. Inzwischen möchten das immerhin 33 Prozent der Bevölkerung. Es ist vor allem die jüngere Generation, also diejenigen, die nun schon einen Teil ihrer schulischen Ausbildung mit der reformierten Orthographie verbracht haben, die - verständlicherweise - wenig Interesse daran hat, sich nun wieder auf die alte Rechtschreibung umzustellen. Abgesehen von dieser jüngeren Generation zeigen jedoch - je nach Altersgruppe - nur unterschiedlich große Minderheiten Interesse an einer Beibehaltung der neuen Rechtschreibung.
Quelle: Institut für Demoskopie, Allensbach; www.ifd-allensbach.de

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