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Reiche Senioren in Baden-Baden

Von den über 38 Millionen Haushalten in Deutschland sind knapp acht Prozent über 60 Jahre alt und verfügen über ein monatliches Nettoeinkommen von mindestens 2.600 Euro. Lässt man das Einkommen außer Acht, ist bereits mehr als ein Drittel aller Haushaltsvorstände im Rentenalter. Regional verteilen sich die besser gestellten Senioren sehr ungleich über das Gebiet der Bundesrepublik. Die Spitzenposition hält Baden-Baden. In knapp 18 Prozent der dortigen Haushalte wohnen Senioren mit einem Nettoeinkommen von monatlich mindestens 2.600 Euro. Die Städte Koblenz und Regensburg folgen mit 17,1 und 16,5 Prozent auf Platz zwei und drei. Zu den Top 10 der bevorzugten Stadt- und Landkreise für wohlhabende Senioren zählen außerdem Landshut und Stuttgart, der Hochtaunuskreis sowie die Städte Passau, München, Aschaffenburg und Straubing. Lässt man die Höhe des Haushaltseinkommens unberücksichtigt, rückt Koblenz als bevorzugte Stadt bei den Senioren an die Spitzenposition. 51,7 Prozent der Haushaltsvorstände in Koblenz sind bereits im Rentenalter. Schweinfurt und Wilhelmshaven folgen mit 50,4 und 48,3 Prozent auf den nächsten Plätzen.
 
Dagegen haben elf Prozent aller Haushaltsvorstände in Deutschland ihr drittes Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet. Die meisten jungen Haushalte findet man in Greifswald. Der Anteil der Haushaltsvorstände unter 30 Jahren beträgt hier 20,5 Prozent. Regensburg und Münster folgen mit 19,5 beziehungsweise 19,1 Prozent. Die Bevölkerungsstruktur in Würzburg zeichnet sich durch überdurchschnittlich viele Single-Haushalte aus. Während deutschlandweit in nur 36,6 Prozent der Haushalte Singles wohnen, gibt es in Würzburg 54,7 Prozent Ein-Personen-Haushalte. Wilhelmshaven und München folgen mit 54,0 und 52,7 Prozent. Zu den zehn Stadt- und Landkreisen mit den meisten Singles zählen außerdem die Städte Trier, Heidelberg und Frankfurt an der Oder, Frankfurt am Main und Brandenburg an der Havel, Baden-Baden und Schweinfurt. In eher ländlichen Gebieten findet man dagegen deutlich weniger Single-Haushalte. So bildet beispielsweise der Landkreis Eichstätt das Schlusslicht. Verglichen mit dem Durchschnitt in Deutschland, ist der Anteil an Singles dort weniger als halb so groß. Auch in den Landkreisen Kleve, Eichsfeld, Olpe sowie Straubing-Bogen, Pfaffenhofen a.d. Ilm, Borken, Elbe-Elster sowie den Landkreisen Bamberg und Schweinfurt leben deutlich weniger Singles als durchschnittlich in deutschen Städten.
 
In etwa jedem dritten deutschen Haushalt lebt mindestens ein Kind. Doch auch hier sind deutliche regionale Unterschiede zu verzeichnen. Während die meisten Haushalte mit Kindern in den Landkreisen Eichstätt (58,3 Prozent), Kleve (54,0 Prozent) und Eichsfeld (52,6 Prozent) zu finden sind, wohnen in Frankfurt am Main gerade einmal in 15,4 Prozent der Haushalte Familien mit Kindern. Auch in Düsseldorf und München sind mit 15,9 und 16,7 Prozent der Haushalte nur wenig mehr Kinder beheimatet.
Quelle: GfK Marktforschung; christiane.betzner@gfk.de

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