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Reisen mit Risiko

Bei der Reiseplanung achtet derzeit knapp jeder zweite Urlauber in Europa darauf, ob am Ferienort ein erhöhtes Risiko für Naturkatastrophen besteht. Am vorsichtigsten bei der Wahl ihres Ziels sind Polen und Österreicher, am sorglosesten Niederländer und Engländer. Deutsche und Italiener haben ihr Reiseverhalten nach dem verheerenden Tsunami im vergangenen Dezember am stärksten verändert. Seit der Flutwelle, die vor fast einem Jahr in Südostasien verheerende Schäden anrichtete, ist für Reisewillige die Frage nach möglichen Naturkatastrophen am Urlaubsort zu einem wichtigen Kriterium bei der Reiseplanung geworden.
 
48 Prozent der Reisenden aus neun europäischen Ländern fahren derzeit bewusst in Regionen, in denen das Risiko von Erdbeben, Wirbelstürmen, Überschwemmungen oder Flutwellen möglichst gering ist. Vor dem Tsunami war dies nur für jeden fünften Touristen ein Kriterium. Die Zahl derjenigen, die ihr Ferienziel im Hinblick auf ein möglichst geringes Risiko auswählen, ist nach dem Tsunami in Italien um knapp das Dreifache angestiegen, in Deutschland immerhin um das Anderthalbfache. In Polen, Österreich, Spanien und in Russland hat knapp jeder Dritte schon immer darauf geachtet, an einen möglichst sicheren Ort zu fahren. Grundsätzlich keine Rolle spielt das Thema hingegen für jeden dritten Touristen aus Frankreich und den Niederlanden. Ihrer Ansicht nach lassen sich Naturkatastrophen sowieso nicht vorhersagen oder beeinflussen. Etwa jeder dritte Reisende aus Polen, Italien und Spanien hat sich bei seiner Planung zu diesem Thema überhaupt noch keine Gedanken gemacht.
Quelle: GfK Marktforschung; www.gfk.de

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