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Restrukturierungen bei Sara Lee

Sara Lee Corporation ist als Markenhersteller in mehr als 40 Ländern aktiv und verkauft in über 170 Ländern seine Produkte. Die Palette ist breit: Kaffee unter dem Namen Douwe Egberts, Pickwick-Tee, Backwaren und Tiefkühlprodukte. Außerdem sind Hygiene-Produkte, Intimwäsche wie Wonderbra und Playtex sowie Textilien im Sortiment. Im Direktverkauf vertreibt Sara Lee noch Kosmetika und Schmuck. In den vergangenen Jahren wurde das Sortiment erheblich gestrafft und über 100 Fabriken geschlossen. Mitte 2001 hat Sara Lee Erthgrains, den zweitgrößten Bäcker in USA, übernommen. In Deutschland machte Sara Lee 1993 durch die Gründung einer gemeinsamen Vertriebsgesellschaft mit der Lingner und Fischer GmbH und Marken wie Duschdas und Badedas die ersten Schritte auf dem deutschen Markt. Im Jahr 1996 wurden von der Bayer AG weitere Marken (Delial, Natreen, Quenty, Satina) übernommen. In der Sparte Haushalt werden zusätzlich die Raum-Erfrischer unter der Marke Ambi Pur vertrieben. Neben dem Vertrieb des Süßstoffes Natreen fungiert die deutsch Dependance des US-Konzerns als Lizenzgeber für die Marke Natreen. Diese nutzen Krings/Refresco (Säfte), Odenwald (Konfitüren und Fruchtkonserven), Ruf (Desserts), Campina (Milchfrischprodukte) und Bonbons von Vivil. Außerdem gehört die Aoste Schinken R&S SB-Vertriebs GmbH in Essen zum Sara Lee-Konzern.
 
Sara Lee teilt im Mai 2004 mit, dass der Produktionsstandort in Düsseldorf, inklusive des Bereichs Forschung und Entwicklung, mit über 200 Mitarbeitern Ende 2004 geschlossen wird. Die Herstellung von Bade- und Duschprodukten (Radox, Duschdas und Monsavon) soll künftig in Sough/GB stattfinden. Im Februar 2005 wird das Werk Düsseldorf an die österreichische Kematen Cosmetics GmbH verkauft. Kematen übernimmt das Werk sowie 45 Mitarbeiter. Der US-Mischkonzern baut im Juni 2004 in seiner Bekleidungsdivision 3 Prozent von insgesamt 145.800 Stellen ab. Fünf Fabriken in Honduras, Puerto Rico, Mexiko und den USA werden geschlossen. Sara Lee macht ein Drittel seiner Geschäfte mit Bekleidung. Auch in Europa gibt Sara Lee Anfang 2005 das Textilgeschäft auf und trennt sich von den jeweiligen Tochtergesellschaften. Betroffen sind Marken wie "Playtex", "Wonderbra" oder "Unno". Damit wird auch für die Sara Branded Apparel GmbH, Rheine, ein neuer Besitzer gesucht. Sara Lee will sich im Zuge einer großen Neustrukturierung von Geschäftsfeldern, die etwa 40 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen, trennen. Dazu gehören neben Kaffee-Aktivitäten in Amerika, außer Senseo, auch das europäische Fleischgeschäft mit Marken wie Aoste und Imperial. Ebenfalls zum Verkauf steht das Direkt-Vertriebs-Geschäft für Haushaltsprodukte und Kosmetik mit dem Schwerpunkt Mexiko, Australien, Philippinen und Japan. Pünktlich zur ISM im Frühjahr 2005 steigt die deutsche Tochter Sara Lees unter der Dachmarke Natreen mit kalorienreduzierten Bonbons und zwei zuckerfreien Fruchtgummi-Varianten in das Süßwaren-Geschäft ein.
Quelle: LebensmittelZeitung; www.lz-net.de

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