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Editor's Pick


Senioren in der Werbung akzeptiert

Die Darstellung von Senioren in der Werbung ist vorrangig durch positive und zeitgemäße Attribute gekennzeichnet. Senioren werden keineswegs mehr als eine Gruppe wahrgenommen, deren Existenz weit ab vom modernen gesellschaftlichen Leben stattfindet. 36 Prozent der Bevölkerung nehmen Senioren in der Werbung als "aktive" Charaktere wahr, es folgen die Attribute "erfahren" (28 Prozent) und "optimistisch" (26 Prozent). Auch die Eigenschaft der Glaubwürdigkeit findet sich mit 20 Prozent noch vornean. Weniger zeitgemäße Eigenschaften wie "weise" oder "dominant/bestimmend" rangieren relativ weit hinten.
 
Wenn Senioren in eigener Sache werben, finden dies 60 Prozent der Deutschen gut. 64 Prozent finden Gefallen daran, dass die Altersgruppe der über 59 Jährigen nun auch in der Werbung deutlich sichtbar wird. Die Fragen, ob Senioren in der Werbung allmählich überhand nehmen, oder ob Senioren in der Werbung unpassend sind, werden nur von jeweils weniger als 6 Prozent bejaht. Es zeigt sich hier wie auch an anderen Stellen, dass Frauen ein weit positiveres Bild von Senioren haben als Männer.
 
Mehr als ein Drittel der Befragten findet Senioren in der Werbung nur passend, wenn es auch um Produkte für Senioren geht. Befragt nach der besonderen Glaubwürdigkeit von Senioren in der Werbung, empfinden diese nur 17 Prozent der Befragten als gegeben. Lediglich 9 Prozent der Verbraucher fühlen sich durch Senioren in der Werbung ganz besonders zum Kauf animiert. Hier hätte man eigentlich erwarten dürfen, dass Senioren gerne kaufen, wofür Senioren werben, aber nur 15 Prozent der über 50 Jährigen fühlen sich durch Senioren in der Werbung besonders animiert.
 
Die Berührungsängste gegenüber Senioren haben abgenommen. Ferienziele, die als besonders seniorenfreundlich angepriesen wurden, wollten im Jahr 2001 noch 33 Prozent der Befragten meiden, in diesem Jahr nur 27 Prozent. Darüber hinaus wird deutlich, dass das Bild des "agilen, konsumfreudigen" Senioren sich weiter etabliert hat. Diese Einschätzung teilen heute 40 Prozent der Befragten, im Jahre 2001 waren es nur 36 Prozent.
Quelle: Dialego AG; info@dialego.de

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