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Smartphones mit stabilen Preisen

Smartphones besitzen generell eine integrierte Kamera - dabei verfügen 55 Prozent der Geräte über eine Bildauflösung von 5 Megapixeln und mehr (©Joachim Kirchner/pixelio.de) 

 Smartphones besitzen generell eine integrierte Kamera - dabei verfügen 55 Prozent der Geräte über eine Bildauflösung von 5 Megapixeln und mehr (©Joachim Kirchner/pixelio.de)

Die Nachfrage nach Smartphones stieg im Jahr 2012 global um 56 Prozent auf 720 Millionen Geräte. Gleichzeitig schrumpfte der Markt für klassische Mobiltelefone um 14 Prozent auf 886 Millionen Geräte. Unter dem Strich haben die Händler somit im Jahr 2012 insgesamt 7 Prozent mehr mobile Telefone verkauft als im Vorjahr.

Vor allem in China steigt die Nachfrage nach Smartphones stark. Wurden im Jahr 2012 in Europa 34 Prozent mehr abgesetzt als noch im Jahr zuvor, steigerte die Region Greater China (China, Hongkong und Taiwan) das Volumen sogar um 133 Prozent. Damit sind auf das Gesamtjahr bezogen zwei von drei in der chinesischen Region verkauften Geräten Smartphones. Damit wächst der chinesische Markt nicht nur am schnellsten, Smartphones nehmen dort auch den höchsten Anteil am mobilen Gesamtmarkt ein. Im Gegensatz dazu liegt in Europa der Smartphone-Anteil nur bei etwa 50 Prozent aller verkaufter Mobiltelefone. In Lateinamerika, dem mittleren Osten und Afrika dominieren nach wie vor die klassischen Handys.


Smartphones zeigen insgesamt keinen deutlichen Preisverfall. Das Preisniveau auf Basis nicht subventionierter Verkaufspreise bleibt für diese Gerätekategorie bei ca EUR 285 weitgehend stabil. Verschiebungen ergeben sich global betrachtet dadurch, dass im chinesischen Markt ein größerer Teil der Nachfrage unterhalb von 100 Euro liegt, als in den restlichen Märkten. Gleichzeitig wächst die Bedeutung Chinas. Parallel bleibt die Nachfrage nach hochpreisigen Geräten über 400 Euro nach wie vor hoch. Sie können mit 25 Prozent ihren Anteil an der Gesamtnachfrage halten und wachsen ebenso schnell wie der Markt insgesamt. Der Markt für Geräte von 200 bis 400 Euro verliert hingegen an Bedeutung. Sie generieren am Jahresende nur noch einen Anteil von 20 Prozent. Im ersten Quartal waren es noch 34 Prozent.


Die Nachfrage nach Smartphones mit dem neuen Hochgeschwindigkeitsstandard LTE hängt naturgemäß von dem Vorhandensein entsprechender Netzwerke in den jeweiligen Märkten ab und schwankt somit stark. Hier haben Süd Korea/Japan mit 65 Prozent sowie Europa mit 16 Prozent neben den USA die Nase vorn, während der Anteil in anderen Regionen derzeit noch nahe Null liegt. Dagegen erfreut sich der neue Standard des drahtlosen Datenaustauschs NFC quer durch alle Regionen starker Popularität. In Afrika liegt der Anteil von NFC mit etwa 30 Prozent aller Smartphones sogar leicht über Europa (26 Prozent).


Bei den Betriebssystemen baute Android als das dominierende offene Betriebssystem seine Führungsposition deutlich aus. Zwei von drei Smartphones, die weltweit verkauft werden, basieren heute auf dieser Plattform. Auf der anderen Seite gibt es an vielen Stellen Anstrengungen, mehr Vielfalt herzustellen. Neben Re-Launches etablierter Systeme wie Blackberry und Windowsphone sind auch verschiedene Aktivitäten neuer Player in diesem Segment zu registrieren, so dass den Kunden hier künftig mehrere Optionen zur Wahl stehen dürften.


Die GfK erhebt im Rahmen ihres Telecom-Handelspanels in mehr als 90 Ländern weltweit regelmäßig Daten zu Mobil- und Festnetztelefonen, Tabletcomputern, mobilen Breitbandsticks, Mobilfunkzubehör, Funkgeräten und Telefontarifen. Der vorliegenden Analyse liegen Informationen zur weltweiten Entwicklung des Mobilfunk-Marktes im Gesamtjahr 2012 zu Grunde.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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