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Soziale Netzwerke als Karrierebremse

Soziale Netzwerke taugen aus Sicht vieler deutscher Fach- und Führungskräfte nur bedingt für Karrierezwecke. Demnach verzichten 21,9 Prozent der Teilnehmer aus Karrieregründen komplett auf eine Mitgliedschaft in Netzwerken wie xing, Facebook oder LinkedIn.
 
Weitere 35,7 Prozent achten penibel darauf, in diesen Communities nicht zu viel von sich preis zu geben, um in einer späteren Bewerbungsphase keine Nachteile zu haben. Erst kürzlich hatte eine Studie der Bundesregierung ergeben, dass 28 Prozent der Unternehmen bei der Auswahl von Bewerbern gezielt das Internet zur Recherche und dabei in erster Linie soziale Netzwerke heranziehen.
 
Viele Internetuser nutzen soziale Netzwerke, um private Kontakte zu halten. Dazu gehört das private Partyfoto genauso wie der Erlebnisbericht vom letzten Badeurlaub. Da viele Netzwerkprofile auch von eigentlich Unbeteiligten eingesehen werden können, sind Personaler in der Lage auf solche Inhalte zuzugreifen - nicht immer ein Vorteil für Kandidaten, die nicht auf die entsprechenden Inhalte achten.
 
Das sind Ergebnisse des StepStone-Bewerbungsreport 2009 für den 4.446 Menschen befragt wurden.
Quelle: StepStone; www.stepstone.de

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