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Sparen mit dem Energielabel

Ende 2011 gibt es auch das EU-Energielabel für TV-Geräte 

 Ende 2011 gibt es auch das EU-Energielabel für TV-Geräte

Im Dezember dieses Jahres wird ein neues Energielabel für Fernsehgeräte verpflichtend in allen europäischen Ländern eingeführt. Die Europäische Kommission erhofft sich durch die Einteilung in die Klassen A (niedriger Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch) mehr Transparenz für die Bürger und Impulse für einen grüneren TV-Markt.
 
Mehrere Faktoren ließen den Anteil der Fernsehgeräte am privaten Stromverbrauch in den vergangenen Jahren stetig wachsen. Die Zeit, in denen Fernseher eingeschaltet sind, steigt an. Zum einen trägt hierzu die wachsende durchschnittliche Sehdauer bei. Zum anderen wird der Fernseher nicht nur genutzt, um TV-Sendungen zu verfolgen, sondern auch um beispielsweise Filme auf DVD und Blu-ray anzusehen, Konsolenspiele zu nutzen oder sogar im Internet zu surfen. Ausserdem werden mehr Geräte verkauft und der Trend geht hin zu größeren Bildschirmen: Hatten Fernseher mit einem Durchmesser von 40-Zoll und mehr im Jahr 2006 noch einen Anteil von 17 Prozent an allen verkauften Geräten, so lag dieser im Jahr 2010 bereits bei 27 Prozent.
 
Hinsichtlich der Energieeffizienz lässt sich zwar seit zwei Jahren eine Trendwende beobachten. Der Energiebedarf aller verkauften Fernseher geht zurück. Die Entwicklung zeigt sich bei allen Größenklassen, dennoch sind manch größere Fernseher nach wie vor wahre Stromfresser.
 
In einer Analyse der zehn meistverkauften 42-Zoll-Geräte hierzulande im Dezember 2010 zeigten sich konkrete Einsparpotenziale für die Konsumenten. So kostete ein energieeffizientes Modell im Geschäft 50 Euro mehr als ein Fernseher mit höherem Verbrauch. Trotzdem ergab sich nach sieben Jahren für das sparsamere Modell eine rechnerische Einsparung von rund 200 Euro – allein dank des geringeren Energieverbrauchs. Das heißt, dass es sich durchaus lohnt auf den Stromverbrauch zu achten und dies mit Hilfe des neuen Energielabels in Zukunft deutlich einfacher wird.
 
Das ECO Reporting ist eine Marktanalyse von GfK Retail and Technology. Dabei werden im Rahmen des Handelspanels kontinuierlich Daten zum angegebenen Stromverbrauch von Produkten aus der Unterhaltungselektronik und dem Bereich der Haushaltsgroßgeräte erhoben und monatliche Berichte erstellt.
Nähere Informationen zur GfK Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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