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Süßigkeiten: Innovationen und Qualität sind gefragt

Nach dem schwierigen Jahr 2003 präsentiert sich die Süßwarenbranche in Deutschland sichtlich erholt. In den ersten 10 Monaten 2004 ist eine Absatzsteigerung von 1,3 Prozent auf 1,14 Mio. Tonnen festzustellen. Einzelne große Teilmärkte wie etwa Pralinen oder Tafelschokolade legten sogar deutlich zu (4,7 bzw, 3 Prozent). Bei Tafelschokolade zeigte sich ein ausgeprägter Trend zu Premium-Produkten mit hohem Kakaoanteil. Aldi war in diesem Fall Vorreiter, "Moser Roth" brachte dem Discounter innerhalb eines Jahres rund 35 Mio. Euro ein. Auch Lidl und Tchibo folgten mit eigenen Premium-Schokoladen. Bei Pralinen und sogenannten "Small Bites" sorgten vor allem Innovationen wie Ritter Sport Minis, Kinder Friends und Miniatur-Riegel im Familienbeutel für Erfolg.
 
Die Schokoladenbranche lebt von Feier- und Festtagen im Jahresverlauf. Angefangen beim Valentinstag, über Ostern und Muttertag steigert sich der Verkauf bis zur "Schokospitze" in der Weihnachtszeit. Zudem haben uns die Amerikaner für den langweiligen Herbst noch einen neuen Feieranlass geschenkt, den zahlreiche Hersteller mit eigenen Halloween-Kreationen zu nutzen suchen. Selbst das "Sommerloch" wird zunehmend mit Saisonvarianten gefüllt: Neue Sorten wie Himbeer-Zitrone-Joghurt, Mascarpone Pfirsich oder Joghurt-Erdbeer- Rhabarber werden als leichte und frische Alternativen vom Verbraucher gerne angenommen. So wuchs beispielsweise der Absatz von speziellen Sommer-Varianten der Tafelschokolade in 2004 um beachtliche 25 Prozent.
 
Der erste große Verkaufshöhepunkt kommt in diesem Jahr auch früher: Ostern liegt bereits in der KW 12. Im letzten Jahr entfiel im LEH (ohne Aldi) ein Umsatz von immerhin 323 Mio. Euro auf Artikel wie Osterhasen, Ostereier oder spezifische Osterpralinen; dabei wurden 60 Prozent des Umsatzes in den letzten beiden Wochen vor Ostern erzielt. In 2004 waren es vor allem die Klassiker wie Osterhasen und Ostereier, die im Umsatz um 5,4 Prozent bzw. 1,4 Prozent zulegen konnten. Dabei ist seitens der Konsumenten die Marke gefragt, wie der Erfolg der Milka- oder Lindt-Hasen beweist. Wenn es ums Schenken geht, darf es also ruhig auch etwas teurer sein, Hauptsache die Qualität stimmt.
Quelle: Information Resources GmbH; www.infores.com

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