ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Tatort Entsafter - Verbraucher sind kritisch, wenn es um Hygiene bei Lebensmitteln geht

Schlechte hygienische Zustände beim Verkauf von Lebensmitteln sollten eigentlich der Vergangenheit angehören. Bleibt die Frage, ob Verbraucher das auch tatsächlich so empfinden oder ob sie grundsätzlich skeptisch sind im Umgang mit Lebensmitteln. 41 Prozent der Befragten verneinten die Frage, ob sie schon einmal eine Magen-Darminfektion aufgrund fehlender Lebensmittelhygiene hatten und 22 Prozent haben darüber noch nicht einmal nachgedacht. Knapp ein Drittel antwortete allerdings mit Ja. Hygiene im Lebensmittelhandel ist aller gesetzlichen Regelungen zum Trotz für Verbraucher also ein aktuelles Thema.
 
Die hygienischen Zustände der Geräte, mit denen Lebensmittel hergestellt und bearbeitet werden, geben 47 Prozent der Befragten Anlass zu Zweifeln, sie finden, dass hier eher zu wenig Hygiene herrscht; nur 15 Prozent sind der Ansicht, dass eher zu viel Hygiene herrscht. Auch hier zeigt sich, dass das Gros der Verbraucher das Umfeld seiner täglichen Einkäufe sehr genau beobachtet. Dort wo im Lebensmittelhandel frische, nicht immer abgepackte Produkte verkauft werden, offenbart sich ein vielschichtiges Bild: Genau ein Drittel der Befragten (33 Prozent) denkt, dass die hygienischen Verhältnisse an der Kühltheke im Supermarkt oder im Discounter gerade richtig sind. Auf der anderen Seite sind 35 Prozent der Meinung, es herrsche manchmal zu wenig Hygiene.
 
Verbraucher offenbaren sich als zusehends kritisch: 76 Prozent beklagen mangelnde Hygiene beim Würstchengrill, 73 Prozent bei Wärmeboxen mit Frikadellen oder ähnlichem in Imbissstuben, 73 Prozent finden Lebensmittelverkäufe an Bahnhöfen unhygienisch und 70 Prozent mißtrauen der Sauberkeit von Softeismaschinen. Im Supermarkt hab 65 Prozent Bedenken bezüglich der Hygiene an der Käse- oder Wursttheke, gefolgt von vorportioniertem Obst (49 Prozent) und vorportioniertem Salat mit 52 Prozent. Relativ weit abgeschlagen liegen die Pfandflaschen mit einem Wert von lediglich 35 Prozent.
 
Woran machen die Verbraucher den Verdacht auf zu wenig Lebensmittelhygiene fest? Deutlich sichtbarer Schmutz (56 Prozent), Personal mit verschmutzter Kleidung (55 Prozent), merkwürdiger Geruch der Lebensmittel (53 Prozent), Personal mit verschmutzten Händen/Fingernägeln (50 Prozent) und heruntergekommene Ladeneinrichtungen (44 Prozent) sind die Spitzenreiter dieser Gruppe. Den Verdacht auf zu viel Lebensmittelhygiene hingegen erregt der Geruch von Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln im Geschäft (50 Prozent), merkwürdiger Geruch der Lebensmittel (42 Prozent) und merkwürdiger Geschmack der Lebensmittel (39 Prozent).
Quelle: Dialego; www.dialego.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email