ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Trau, schau, wem

Angesichts der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten wissen die Deutschen stabile Verhältnisse zu schätzen - im öffentlichen Leben genauso wie im Privaten. 75 Prozent sprachen sowohl der Institution der Ehe als auch der Polizei ein "sehr" bzw. "ziemlich" hohes Vertrauen aus. Auch der Bundeswehr bringen die Deutschen großes Vertrauen entgegen: Die Mannschaft von Bundesverteidigungs­minister Peter Struck gilt bei 58 Prozent der Deutschen als vertrauenswürdig und landete damit auf Platz vier.
 
Dagegen verliert die Europäische Union weiter Vertrauen in der Bevölkerung. Nur 27 Prozent der Deutschen bringen der Europäischen Union ein hohes Vertrauen entgegen. Vor zwei Jahren waren es noch 42 Prozent. Auch das Vertrauen in den Euro geht zurück: Die europäische Gemeinschaftswährung kam auf 30 Prozent, im Vorjahr waren es noch 35 Prozent. Ihrer Bundesregierung weisen die Deutschen mit erneut 14 Prozent den niedrigsten Vertrauenswert Westeuropas zu. In der Studie fuhren nur die Regierungen von Polen und Tschechien weniger Punkte ein. Vor allem bei der Arbeitsmarkt- und Beschäftspolitik sowie bei der Rentenpolitik haben die Deutschen das Vertrauen in das Kabinett von Gerhard Schröder verloren. 90 Prozent bzw. 93 Prozenz der Befragten gaben an, dass sie bei diesen Politikfeldern "ziemlich wenig" bzw. "kein" Vertrauen in die Bundesregierung haben. Lediglich die Umweltpolitik genießt immerhin bei 43 Prozent der Deutschen ein "sehr/ziemlich hohes" Vertrauen.
 
Die Gewerkschaften, die vor zwei Jahren die rote Laterne hatten, konnten dagegen etwas Boden gut machen und legten um zwei Punkte auf 18 Prozent zu. Auch die Kirchen konnten in Deutschland wieder leicht zulegen, und zwar gegen den europäischen Trend. Während der Vertrauenswert der Institution Kirche in Europa gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozentpunkte zurückging, stieg er in Deutschland um zwei Punkte auf 39 Prozent an. Das Radio behauptete seine Stellung als vertrauenswüdigste Mediengattung. Der Vertrauenssieger von 2002 landete wie im Vorjahr auf Platz drei. Mit einem Wert von 73 Prozent liegt das Radio nach wie vor deutlich vor dem Fernsehen, das auf 55 Prozent kam.
Quelle: Reader’s Digest; www.readers-digest.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email