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Traumauto der Deutschen: Mercedes-Golf

Das Traumauto der Deutschen ist wieder der "Mercedes-Golf". Die Marke Mercedes kann ihre Pole-Position in den Auto-Träumen der Deutschen in diesem Jahr um einen Prozentpunkt auf 18 Prozent weiter ausbauen. Deutlich gestiegen ist der VW-Anteil beim Fahrzeugtyp. Von elf auf 15 Prozent wächst der Anteil der Wolfsburger in diesem Jahr. Dass die Deutschen nicht so richtig träumen, wenn sie diese Frage beantworten, wissen die Forscher bereits aus den Ergebnissen des letzten Jahres. An der Bodenständigkeit hat sich nichts geändert.
 
Wie im vergangenen Jahr wurden die Pkw-Fahrer unter der Annahme, unbegrenzt viel Geld für die Anschaffung eines Neuwagens zu haben, befragt, welche Automarke sie am liebsten kaufen würden. Hinter Mercedes und VW finden sich auf den weiteren Plätzen die beiden deutschen Premium-Hersteller BMW mit 13 Prozent und Audi mit elf Prozent. Beide Marken haben gegenüber dem Vorjahr einen Prozentpunkt eingebüßt.
 
Diese Verschiebungen spiegeln zum einen Bewegungen im Bereich des Markenimage wider, aber auch die gegenwärtige wirtschaftliche Lage im Land, sowie die gedämpften Erwartungen der privaten Haushalte und insbesondere der Autobesitzer und Autokäufer mit Hinblick auf die Entwicklung in den nächsten Monaten.
 
Auf der Modellebene führt erneut der VW Golf. Knapp über fünf Prozent aller deutschen Autofahrer träumen (4,2 Prozent in 2001) von diesem Fahrzeugtyp, gefolgt von der E-Klasse von Mercedes mit 2,9 Prozent. Nur knapp dahinter der Audi A4 mit 2,7 Prozent. In der Modellwertung macht in diesem Jahr der VW Passat von 1,1 auf 2,1 Prozent den größten Sprung nach oben. Verlierer ist die 5er-Reihe von BMW, die 2002 bei 1,2 Prozent nach 1,9 Prozent im letzten Jahr landet. Allerdings sind die zugrunde liegenden Teilstichproben sind an dieser Stelle zu gering für statistisch gesicherte Aussagen.
 
Die vermeintlichen Traummarken landen bei den Deutschen auch in diesem Jahr erneut auf den hinteren Plätzen. Einzige Ausnahme - Porsche auf Platz sechs, dahinter Ford. Ferrari dagegen, trotz Formel 1 Erfolg und Schumacher-Bonus verliert 0,5 Prozentpunkte und fällt auf den zehnten Platz zurück, nach Platz acht in 2001. Allerdings immer noch ein relativ gutes Ergebnis im Vergleich zur nächstbesten großen Marke Lamborghini, die mit 0,4 Prozent auf gleichem Niveau mit Citroën und Nissan liegt.
 
Quelle: TNS EMNID Automotive; stoyan.kamburow@emnid.tnsofres.com

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