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UMTS - Das unbekannte Wesen

Bislang hat sich UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bei den erwachsenen Handy-Nutzern noch kaum einen Namen gemacht - so das Ergebnis in einer Befragung von Deutschen ab 18 Jahren, die persönlich ein Mobilfunktelefon nutzen. Danach gefragt, ob sie wüssten, wofür UMTS steht, antworten sechs von zehn mit Nein (58 Prozent), drei von zehn (29 Prozent) mit Ja. Jeder achte Mobilfunknutzer (13 Prozent) bekennt spontan, UMTS nur dem Namen nach zu kennen.
 
Zu den Funktionen mit den besten Aussichten gehört der Informationsaustausch. Nachrichten und E-Mails (69 Prozent), aber auch Routen- und Standortinformationen im Rahmen von Navigationssystemen abzurufen (54 Prozent), stoßen bei den Mobilfunknutzern auf das größte Interesse. Während sich der Großteil der Handy-Besitzer prinzipiell vorstellen kann, entsprechende Anwendungen in Anspruch zu nehmen, überwiegt eine klare Zurückhaltung beim mobilen Internet-Zugang (37 Prozent), beim Austausch digitalen Bildmaterials (32 Prozent) oder der Option auf mobiles Online-Banking (24 Prozent). Dies gilt noch deutlicher für rein unterhaltungsorientierte Angebote: Nur wenige Mobilfunknutzer können sich derzeit vorstellen, Musik und Videos (21 Prozent) bzw. elektronische Bücher (14 Prozent) herunterzuladen oder sich per Handy mit Online-Spielen zu beschäftigen (5 Prozent).
 
Ob der Zuspruch größer wird, dürfte sich spätestens Ende diesen Jahres bzw. 2004 zeigen, wenn die Mobilfunkbranche in Deutschland die Netze für UMTS in Betrieb nehmen will.
Quelle: NFO Infratest, München; Martin Kögel

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