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Urlaubsstimmung bleibt positiv

Finanzkrise und Konjunktursorgen haben derzeit keine markanten Auswirkungen auf das Urlaubsverhalten der Deutschen. Mehr Frühbucher, höhere Urlaubsausgaben und eine Tendenz zu Fernreisen prägen das Bild.
 
Gegenüber dem Vorjahr ist nach aktuellem Stand 13 Prozent mehr Buchungsumsatz für den Winter in den Reisebüros aufgelaufen. Zudem zeigt sich der Konsument ausgabefreudig: Neun Prozent höhere Ausgaben pro Person bei einer nur minimal steigenden Aufenthaltsdauer von 11,5 auf 11,7 Tage sprechen für höhere Preise beim Winterurlaub sowie die Bereitschaft, höherpreisige Reisen zu buchen.
 
Praktisch alle Reiseregionen weisen ordentliche Zuwachsraten von bis zu 38 Prozent auf. Am beliebtesten sind zur Zeit Winterferien in Nordamerika (+38,1%) und Nordafrika (+28,8%). 42 Prozent der Deutschen verbringen ihren Winterurlaub in den nahe gelegenen Urlaubsländern Spanien, Ägypten und Türkei, doch es sind die exotischeren Fernziele, die die höchsten Zuwachsraten aufweisen: Indonesien, Brasilien, die Kap Verden, die Seychellen, Costa Rica, Vietnam und Singapur sind winterliche Reiseziele, die neben den USA immer mehr von deutschen Urlaubern nachgefragt werden.
 
Zum Buchungsstand per Ende Oktober 2008 ist das touristische Jahr 2007/2008 abgeschlossen: Mit einem Umsatzwachstum von 0,4 Prozent konnten die Reisebüros in Deutschland das Ergebnis des Vorjahres nur leicht übertreffen. Während im Winter vermutlich aufgrund des frühen Ostertermins und der damit verbundenen niedrigeren Temperaturen viele Deutsche auf eine Reise verzichteten, schließt der Sommer mit einem Umsatzplus von immerhin 1,9 Prozent. Mehr als jeder zweite deutsche Urlauber hat seine Ferien in einem südeuropäischen Land verbracht, zwei Prozent weniger als im vorherigen Jahr. Die Urlaubsländer in Mittel- und Südafrika mussten aufgrund der dortigen politischen Unsicherheiten erhebliche Einbußen an deutschen Touristen hinnehmen. Rückläufig entwickelten sich auch Urlaubsbuchungen nach Mittel- und Südamerika, doch weisen die aktuellen Zuwachsraten nach Brasilien darauf hin, dass die Region in der Gunst deutscher Urlauber wieder steigen könnte. Im abgelaufenen touristischen Jahr haben die Deutschen im Schnitt zwei Prozent mehr für ihren Urlaub ausgegeben. Für die Urlaubsländer in Nordafrika sowie Mittel- und Südamerika waren es sogar jeweils acht Prozent mehr.
 
Die Auswertungen beruhen auf dem Tourismus-Vertriebspanels der GfK, das auf den Buchungsdaten von rund 1.200 Reisebüros, die den stationären Vertriebsmarkt in Deutschland repräsentativ abbilden, basiert.
Quelle: GfK; www.gfk.com

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