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Verändertes Fernsehen erfordert neue Messmethoden

© Petra Bork  / pixelio.de 

 © Petra Bork / pixelio.de

In der EU wird kräftig ferngesehen: 230 Minuten täglich! Damit lag die durchschnittliche Sehdauer in der EU über der weltweiten Sehdauer von 196 Minuten, die von Médiamétrie ermittelt wird.

Die tägliche Sehdauer stieg innerhalb eines Jahres in zwölf von 26 EU-Ländern: Die größten Zuwächse verzeichneten Frankreich (+15 min / 227 min), Irland (+13 min / 205 min), Tschechien (+9 min / 197 min) und Portugal (+9 min / 219 min). Mit 286 Minuten täglicher Fernsehzeit erreichten die Ungarn den Höchstwert. Es folgten Griechenland mit 268 Minuten und Rumänien mit 257 Minuten. Deutschland verbesserte sich mit 225 Minuten um zwei Minuten im Vergleich zum Vorjahr. Weltweit landeten die Serben (308 min) vor den USA (290 min) und den Mazedoniern (288 min). Die steigenden Zuschauerzahlen ließen auch die TV-Werbeausgaben ansteigen und stärkten das Fernsehen als wichtigstes Medium für die Werbungtreibenden. In der EU erhöhten sich die TV-Werbeausgaben um ein Prozent. 

Wer sieht wie lang fern?  Wer sieht wie lang fern?
 
Veränderungen im Fernsehverhalten durch neue TV-Nutzungsformen und wachsende Programmvielfalt stellen die Messung vor neue Herausforderungen. Eine Anpassung der langjährigen Messmethoden wird notwendig, um die neuen Sender und die neuen Sehgewohnheiten wie zeitversetzte-, Außerhaus-, Mobile- oder Online-Nutzung von Fernsehinhalten adäquat abzubilden. Die zeitversetzte- und Außerhausnutzung wird bereits in einigen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Holland, Italien, Rumänien und Polen in den dortigen Messsystemen erfasst. Die nächste Weiterentwicklung ist die Messung von Bewegtbild auf Fernseher, PC, Smartphone und Tablet. In vielen Ländern werden derzeit Panels aufgebaut und zusätzliche Konvergenzwährungen eingeführt. Die deutsche AGF will mit einem solchen Modell bereits 2013 in den Regelbetrieb gehen.
 
Die jährliche Reihe „Television – International Key Facts“ wird von IP Network herausgegeben. Die Studie analysiert Zahlen des Vorjahres aus inzwischen 309 Millionen europäischen Haushalten in 35 Ländern sowie den USA und Japan. Die Daten werden über Eurodata TV, eine Tochter der Médiamétrie, bezogen.
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