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Verbraucher werden zunehmend preissensitiver

Die Preissensitivität hat im Laufe der vergangenen Monate stark zugenommen. Insbesondere Branchen wie Consumer Electronics, Einrichtung, Heimwerken, Bekleidung und Schuhe müssen mit weiteren Umsatzrückgängen rechnen. Lediglich bei Reisen und Haushaltsgeräten ist eine positive Tendenz zu verzeichnen.
 
Auch die Angsut um den eigenen Arbeitsplatz ist leicht gestiegen. Größere Investitionen werden verschoben, die Hoffnung in eine schnelle Stabilisierung der Wirtschaft ist stark gefallen.
 
Bei den vier identifizeriten Zielgruppen "Krisen-Verneiner", "Krisen-Immune", "Smarte Shopper" und "Krisen-Opfer" zeigen sich im Vergleich zum Jahresanfang 2009 eindeutige Verschiebungen:
 
Während die Gruppe der "Krisen-Verneiner" (fühlen sich von der Krise nicht bedroht, sehen sie sogar als Chance für die Wirtschaft) von 22,4 Prozent im Februar auf 16,9 Prozent gesunken ist, hat die der "Krisen-Immunen" (Krise ist eine Bedrohung für die Wirtschaft und andere Personen, nicht aber für mich selbst) um 4,9 Prozent auf 24,8 Prozent zugenommen. Für das Kaufverhalten dieser beiden Zielgruppen bedeutet dies, dass selbst "Krisen-Verneiner" jetzt auch mengensensitiver einkaufen - insgesamt aber nach wie vor ein stabiles Einkaufsverhalten zeigen. "Krisen-Immune" schränken ihren Konsum hingegen weniger stark ein, als sich dies noch im Februar abzeichnete. Es ist ihnen nun klarer, ob die eigene Branche und damit der eigene Arbeitsplatz gefährdet ist oder nicht.
 
Der Anteil der "Smarten Shopper" (Einkauf beim Discounter und in näher gelegenen Geschäften, Nutzung von Bonusprogrammen) ist von 30,4 Prozent im Februar auf jetzt 27,9 Prozent gesunken. In ihrem Kaufverhalten ist ein weiterer Abwärtstrend zu beobachten - es wird noch stärker auf Preis und Menge geachtet.
 
Die Studienergebnisse bei der vierten Zielgruppe, den "Krisen-Opfern" (sehen die Finanzkrise als große, existenzgefährdende Bedrohung, Angst um den Arbeitsplatz, sparen wo es geht) sind alarmierend: Sie ist um 2 Prozentpunkte auf 30,3 Prozent gewachsen. Die Krisen-Opfer schränken ihren Konsum noch weiter ein, alle Warengruppen befinden sich im sehr stark preissensitiven Bereich.
 
Das sind Ergebnisse des aktuellen Payback Konsumenten Monitors. Im Februar und Juli 2009 wurden dafür jeweils mehr als 2.700 Payback-Kunden befragt.
Quelle: Payback; www.payback.net

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