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Verschuldung auf dem Höchststand bei ungebrochener Kauflaune

Die Wirtschaftskrise bring ein Paradoxon hervor: 56 % der befragten Personen haben Schulden, vornehmlich bei Banken und Sparkassen. Daraus resultiert aber für die meisten Befragten keine Zurückhaltung bei ihrem Kaufverhalten: Rund zwei Drittel kaufen, solange es ihnen noch gut geht.
 
Das Geld wird ausgegeben, um die Wirtschaft am Laufen zu halten oder die Konsumenten sind in ihrem Kaufverhalten von der Wirtschaftskrise überhaupt nicht tangiert. Das restliche Drittel kauft entweder überlegter ein oder versucht gezielt zu sparen.
 
75 % der Befragten erwarten, dass sich die Kosten für Fahrkarten im ÖPNV in diesem Jahr nach oben entwickeln werden. Zwei von drei Befragten gehen von steigenden Mietnebenkosten, Energiekosten und steigenden Krankenkassenbeiträgen aus. Sollte sich das eigene Einkommen reduzieren, dann fällt es drei von vier Befragten schwer, die eigenen Ausgaben herunterzuschrauben. Für eine entsprechende Senkung der Ausgaben benötigt die Mehrzahl der Befragten nach eigener Einschätzung zwischen drei und sechs Monaten.
 
Die Wirtschaftskrise wird optimistisch ausgestanden. Zwar sagen 58 % der Befragten, dass es gegenwärtig der Wirtschaft schlecht gehe. Das hat aber noch keine dramatischen Auswirkungen auf die Befragten selbst. 6 % der Befragten bezeichnen sich als arm und 14 % leben in einer finanziell prekären Situation. Andererseits bezeichnen 44 % ihre persönliche wirtschaftliche Lage als gut bzw. sehr gut.
 
Für das kommende Jahr erwarten zwar 24 %, dass es ihnen finanziell schlechter gehen wird, aber fast genauso viele, nämlich 18 %, gehen davon aus, dass es ihnen im nächsten Jahr besser gehen wird. Jeder Zweite erwartet, dass es ihm genauso gehen wird, wie in diesem Jahr.
 
Das sind Ergebnisse der 15. Ausgabe des Zeitsensors der GP Forschungsgruppe und ODC-Services. Es wurden online 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen im Alter von 18-65 Jahren bundesweit gestreut befragt.
Quelle: GP Forschungsgruppe; www.gp-f.com

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