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Vertrauen in Politiker rapide gesunken

Mitten in der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise verlieren immer mehr Bürger das Vertrauen zu Politikern und Regierungschefs. Die Menschen fordern Maßnahmen gegen die Krise und sind von den Staatslenkern zunehmend enttäuscht und reagieren aufgebracht.
 
So fielen die Popularitätswerte nahezu aller Machthaber. Nach einer Anfang März durchgeführten Umfrage wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von den Deutschen inzwischen wesentlich kritischer beurteilt als noch vor zwei Monaten. Danach verlor Merkel auf der Popularitätsskala vier Prozentpunkte. Nur noch 59 Prozent der Befragten gaben an, von ihr eine gute oder sehr gute Meinung zu haben. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy büßte bei seinen eigenen Landsleuten sogar neun Prozentpunkte ein und liegt nur noch bei 30 Prozent.
 
Einzig US-Präsident Barack Obama scheint seinen Vertrauensvorschuss (noch) nicht verspielt zu haben. Er ist weiterhin weltweit der beliebteste Politiker. Seine Initiative zum Abbau von Atomwaffen dürfte diese Tendenz eher noch verstärken. Verglichen mit den Umfragewerten vom Januar dieses Jahres liegt Obama mit unverändert 80 Prozent weiter an der Spitze der populärsten Machthaber, gefolgt vom Dalai Lama mit 74 Prozent (minus 3) und Angela Merkel auf Platz drei.
 
Obwohl sich die Wirtschaftskrise seit der letzten Umfrage weiter verschärft hat, konnte Obama nicht nur seine Position als beliebtester Politiker halten. Er ist für die meisten auch die weltweit mächtigste und einflussreichste Person (83 Prozent), gefolgt vom russischen Präsidenten Wladimir Putin (65 Prozent), Angela Merkel (59 Prozent) und Nicolas Sarkozy (59 Prozent).
 
Das sind die Ergebnisse einer Umfrage von Harris Interactive, France 24 und der International Harald Tribune. Befragt wurden 6.538 Erwachsene (16 - 64 Jahre) in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und den USA und Personen (18 - 64 Jahre) in Italien zwischen dem 25. Februar und 3. März 2009. Die Angaben wurden nach Alter, Geschlecht, Ausbildung, Region und Internetnutzung gewichtet, um sie der allgemeinen Bevölkerungsstruktur anzugleichen.
Quelle: Harris Interactive; www.harrisinteractive.de

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