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Vielbeschäftigte Autofahrer - Nebentätigkeiten am Steuer

Nur Autofahren ist fad - so könnte man eine aktuelle Studie interpretieren, die die Gewohnheiten und Nebentätigkeiten der Österreicher beim Autofahren untersucht. In der Beliebtheitsskala ganz oben rangieren Radio hören (89,4 Prozent) und mit anderen Personen sprechen (82,4 Prozent). Daneben widmen sich Herr und Frau Österreicher noch folgenden Beschäftigungen am Steuer: Radiosender wechseln (65,5 Prozent), Trinken (54,2 Prozent), Telefonieren (51,4 Prozent), CD/Kassette wechseln (45,1 Prozent) und Essen (41,8 Prozent). Nicht zu den echten Standard-Beschäftigungen beim Autofahren gehören Rauchen (29,2 Prozent), Gegenstände suchen (22,4 Prozent), Plan/Straßenkarte lesen (17,1 Prozent), SMS schreiben (15,1 Prozent), Bedienung des Navigationssystems (9,6 Prozent), Schminken (3,5 Prozent), Zeitung/Zeitschrift lesen (1,8 Prozent) und Fernsehen (0,5 Prozent).
 
Die Autofahrer schätzen sich offenbar als Multi-Tasker ein, denn trotz diverser Nebentätigkeiten am Steuer fühlt sich nur etwa ein Drittel von Beschäftigungen "stark abgelenkt", die in der Regel nur in relativ geringem Ausmaß ausgeübt werden und nur 10,8 Prozent geben an, sich durch Telefonieren stark beeinflusst zu fühlen. Apropos Telefonieren: Im Verhältnis zu der zurückgelegten km-Leistung pro Jahr sieht die Handy-Rechnung der Fahrer recht unterschiedlich aus: Von den Befragten, die mehr als 30.000 km pro Jahr fahren, verkürzen sich 82,1 Prozent die Fahrt mit Telefongesprächen. Ziemlich ähnlich ist das Telefonierverhalten am Steuer im Mittelfeld, hier greift etwa die Hälfte zum Telefon. Von denjenigen, die bis zu 5.000 km pro Jahr zurücklegen, telefoniert etwa ein Drittel (36,3 Prozent). Beim Telefonieren (Männer: 58,6 Prozent; Frauen: 44,2 Prozent) und bei der Bedienung des Navigationssystems (Männer: 15,7 Prozent; Frauen: 3,5 Prozent) während der Fahrt liegen die Männer deutlich vor den Frauen. Umgekehrt sind die Frauen stärker mit SMS schreiben (Männer: 10,6 Prozent; Frauen: 19,6 Prozent) und Schminken/Kosmetik/Rasieren (Männer: 1,0 Prozent; Frauen: 6,0 Prozent) beschäftigt.
 
Ein gesetzliches Verbot halten die Österreicher in einigen Fällen durchaus für sinnvoll. Lesen, Fernsehen, SMS-schreiben und Schminken am Steuer würden jeweils über 70 Prozent der Befagten verbieten. Auch Gegenstände suchen, Plan/Straßenkarte lesen, Telefonieren sowie Rauchen wird von etwa der Hälfte als "gesetzlich regelmentierbar" erachtet. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Thema "Rauchen am Steuer": Rund 29 Prozent der Befragten greifen zumindest fallweise zur Zigarette, wenn Sie ein Fahrzeug steuern. Lediglich 0,9 Prozent der Raucher fühlen sich dadurch "stark abgelenkt". So kommt es auch, dass nur 10,3 Prozent der Raucher, aber 40,1 Prozent der Gesamt-Bevölkerung ein gesetzliches Rauchverbot für sinnvoll erachten.
Quelle: Marketagent.com; www.marketagent.com

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