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Wachstum im Pharma- und Gesundheitsmarkt

Der deutsche Pharma- und Gesundheitsmarkt wuchs in Apotheken, im Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkten im zweiten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahresquartal um insgesamt 5,8 Prozent auf 8,45 Milliarden Euro. Der Gesamtabsatz stagnierte allerdings bei 440 Millionen Packungen. Im ersten Halbjahr 2005 zeigt sich damit ein Umsatzwachstum von 5,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2004 (nach Packungen +1,0 Prozent), wobei die Umsätze mit eingelösten Kassenrezepten (+5,7 Prozent) stärker gewachsen sind als die der Selbstmedikation (+4,9 Prozent) oder der Umsatz mit eingelösten Privatrezepten (+3,5 Prozent). Die rezeptpflichtigen Arzneimittel hatten an diesem Wachstum den größten Anteil.
 
Die Umsätze und Absätze mit rezeptfreien Produkten lagen im zweiten Quartal 2005 fast genauso hoch wie im zweiten Quartal 2004 und sie erreichten etwa zehn Prozent weniger als im ersten Quartal 2005. Nach der heftigen Erkältungs- und Grippewelle im ersten Quartal 2005 fielen vor allem die Umsätze der Produktgruppen des respiratorischen und alimentären Systems, also zum Beispiel Halsschmerzmittel, Grippemittel, Vitamine und Mineralstoffe, niedriger aus. Das wirkt sich besonders auf die Selbstmedikation aus. Einen saisonbedingten Anstieg können dagegen zum Beispiel Insektenschutzmittel und Mittel gegen Insektenstiche sowie Heuschnupfenmittel für Augen/Nase oder die Mittel für das Muskel- und Skelettsystem verzeichnen.
 
Der Umsatz mit eingelösten Kassenrezepten für nicht rezeptpflichtige Produkte nimmt erwartungsgemäß weiter ab (minus 15 Prozent im 1. Halbjahr 2005 vs. 1. Halbjahr 2004) und es wurden auch weniger Privatrezepte eingereicht (-10,7 Prozent) als im ersten Halbjahr 2004. Die Selbstmedikation wuchs um 5,8 Prozent. Damit stieg der OTC-Gesamtmarkt im ersten Halbjahr 2005 um 1,2 Prozent gegenüber dem sehr schwachen ersten Halbjahr 2004, in dem die GMG-Einschnitte zuerst wirksam wurden. Der Gesundheitsmarkt außerhalb der Apotheke kann weiterhin kaum von der veränderten Situation in der Apotheke profitieren und entwickelt sich im zweiten Quartal 2005 nur geringfügig positiv (+0,8 Prozent) bzw. ist im ersten Halbjahr 2005 sogar leicht rückläufig (-0,6 Prozent).
Quelle: A.C. Nielsen;www.acnielsen.de

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