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Wachstum im TV- und Video-Markt möglich

© Urs Mücke / PIXELIO 

 © Urs Mücke / PIXELIO

Zwar sind die Kernmärkte TV und Video in den vergangenen Jahren nur minimal gewachsen, doch sind bei geeigneter Strategie jährliche Umsatzsteigerungsraten von bis zu 4,8% möglich. In Euro heißt das: Bis 2015 ist ein Anstieg beim TV- und Video-Umsatz von gegenwärtig 15 Milliarden Euro auf 20,1 Milliarden Euro wahrscheinlich.
 
Diese positive Prognose wird mit der fortschreitenden Digitalisierung und der Konvergenz des TV- und Video-Marktes begründet. Allerdings müssen die Infrastruktur- und Content-Anbieter ihre Geschäftsmodelle auf innovative Mehrwertdienste ausrichten: Die traditionelle TV-Nutzung ist somit passé. Vielmehr sollten die Anbieter ihren Blick auf das so genannte "Digital Home-Ecosystem" richten. Dieser für die Zukunft nötige Transformationsprozess wird jedoch durch aggressive neue Marktteilnehmer, Technologien wie HD-Video-Streaming und verschwimmende Marktgrenzen erschwert. Content-Anbieter und Distributoren sollten laut Studie daher ihr Konkurrenzdenken abstellen und Kooperationsstrategien eingehen.
 
Der Wandel im TV- und Videogeschäft vollzieht sich aber nicht nur auf der Seite der Anbieter, sondern auch die Nutzer verändern ihren TV- und Videokonsum: Mithilfe der neuen Technologien geht der Trend beim Verbraucher zum zeitversetzten Fernsehen und zur Interaktion bei Entertainment- und Verkaufsformaten.
 
Trotz der neuen Möglichkeiten gibt es laut Studie auch Risikobereiche, die das Wachstum im TV-Segment gefährden können. Wichtig sei, dass die neuen Mehrwertdienste wie etwa Apps mit hochwertigem Content, nicht gratis, angeboten werden. Dies wäre für die neuen Geschäftsmodelle kontraproduktiv.
 
Die vorliegende Studie „TV-Markt im Umbruch" hat die Booz & Company im Auftrag von Liberty Global durchgeführt. 
Quelle: Horizont.net

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