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Wasser marsch in deutschen Haushalten

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr zwar wie erwartet weniger Mineral- und Heilwasser getrunken als im Jahr 2003 mit seinem Rekordsommer. Dennoch entwickelt sich der Mineralwasser-Absatz im längerfristigen Vergleich stabil nach oben. Insgesamt setzten die 230 Mineralbrunnen im vergangenen Jahr 9,3 Milliarden Liter Mineral- und Heilwasser ab. Im Vergleich zu 2003 waren das 4,4 Prozent weniger. Nimmt man das Jahr 2002 mit seinem normalen Sommer als Maßstab, legte der Absatz jedoch demgegenüber um 10,5 Prozent zu. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser lag im Jahr 2004 bei 123 Litern. Mineralwasser blieb damit das beliebteste alkoholfreie Getränk der Deutschen. Ein Grund für den anhaltenden Trend ist wohl der Imagewandel vom bloßen Durstlöscher auch hin zum Fitness- und Wellnessgetränk.
 
Den größten Anteil am Mineralwassermarkt hat mit gut 52 Prozent nach wie vor der klassische Sprudel mit viel Kohlensäure. Der Absatz dieses Segments verringerte sich jedoch um neun Prozent. Zunehmend beliebt wird Mineralwasser ohne Kohlensäure. Sein Absatz erhöhte sich um 19,4 Prozent, wodurch sein Marktanteil auf 4,8 Prozent gestiegen ist. Die Mineralwässer mit wenig Kohlensäure vergrößerten ihren Marktanteil ebenfalls auf 40 Prozent. Ihr Absatz hat um knapp ein Prozent zugenommen. Der Absatz von Cola- und Cola-Mix-Getränken verbesserte sich um gut 9 Prozent. Auch die Sport-, Energie- und ACE-Getränke legten zu - mit Kohlensäure um über 13 Prozent, ohne Kohlensäure um rund neun Prozent. Der Absatz der Mineralwasser-plus-Frucht-Getränke konnte sich auf dem hohen Niveau von 2003 halten. Insgesamt verringerte sich der Absatz von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken um 4,8 Prozent. Mit Mineralwasser, Heilwasser und Erfrischungsgetränken wurden im vergangenen Jahr 12,1 Mrd. Liter abgesetzt. Dies entspricht ebenfalls einem Rückgang von 4,5 Prozent.
Quelle: Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V. www.mineralwasser.com

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