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Weihnachten 2006: Geschenkefrust und Familienlust

Schenken und beschenkt werden - weder das eine noch das andere scheint den Deutschen zu Weihnachten mehrheitlich große Freude zu bereiten.
 
Familie und Freunde stehen hingegen bei den meisten Bundesbürgern hoch im Kurs. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt GMIPoll, eine weltweite Studie von GMI (Global Market Insite, Inc.), einem Anbieter von Lösungen für die globale Marktforschung. 14.201 Menschen in 15 Ländern nahmen dazu Anfang November an einer Online-Befragung teil.
 
Die Frage nach dem größten Ärgernis rund um Weihnachten beantworteten die meisten Umfrageteilnehmer mit dem "Druck, Geschenke kaufen zu müssen". Über die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) findet Geschenke kaufen lästig. Auch der deftige Weihnachtsbraten und Restaurantbesuche machen selten Spaß, denn für 55 Prozent der Bundesbürger sind Essen und Trinken an Weihnachten eher ein notwendiges Übel.
 
Auch das TV-Programm bringt nur selten Gutes für die Stimmung unterm Weihnachtsbaum. Über 40 Prozent der Befragten gaben an, mit den Filmen und Sendungen an den Feiertagen unzufrieden zu sein. Wesentlich beliebter sind hingegen Partys und das Treffen mit der Familie an Weihnachten. Nur 15 Prozent der Deutschen hat keine Lust auf Partys, wohingegen in Frankreich jeder Vierte Feiern eher als Ärgernis empfindet. Familie und Verwandtschaft bereiten sogar nur fünf Prozent der Bundesbürger an Weihnachten ernsthaften Kummer - ganz im Gegensatz zu den holländischen Nachbarn, bei denen 20 Prozent der Bürger an den Feiertagen die Familie eher als Belastung empfinden.
 
Der deutsche Weihnachtsmann schnallt den Gürtel enger
 
Die mäßige Lust am Schenken wird auch bei einem Blick auf die geplanten Ausgaben deutlich: Ein Viertel der Bundesbürger wird demnach im Vergleich zum Vorjahr weniger für Geschenke ausgeben und rund 60 Prozent planen, an ihren Ausgaben nichts zu ändern. Nur jeder zehnte Deutsche möchte der Umfrage zufolge in diesem Jahr tatsächlich tiefer in die Tasche greifen. Auch verglichen mit Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien sparen die Deutschen zu Weihnachten, denn im benachbarten Ausland und auch in den USA wollen immerhin rund 20 Prozent der Menschen in diesem Jahr spendabler sein.
 
Gutscheine als Geschenkidee erfreuen sich in Deutschland ebenfalls einiger Beliebtheit - nur 17 Prozent der Bundesbürger lehnen sie prinzipiell ab. In Frankreich und Italien hingegen sind es jeweils über 40 Prozent der Befragten, für die ein Gutschein als Geschenk nicht in Frage kommt. Besonders populär sind in Deutschland Gutscheine für Bücher, CDs, DVDs und Parfums.
 
Quelle: Global Market Insite; www.gmi-mr.com

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